FAQ: Häufig gestellte Fragen
A: Wir empfehlen, Termine mindestens zwei bis vier Wochen im Voraus zu vereinbaren. Auf diese Weise können wir den Projektablauf sorgfältig planen und sicherstellen, dass benötigte Materialien sowie die entsprechenden Fachkräfte rechtzeitig zur Verfügung stehen.
A: Ja, wir sind sowohl in Wien als auch in der umliegenden Region tätig. Unabhängig davon, ob sich Ihr Projekt in der Stadt oder im Umland befindet, übernehmen wir die Umsetzung zuverlässig und termingerecht.
A: Unser Leistungsspektrum im Bereich der Haustechnik umfasst die vollständige technische Ausstattung von Gebäuden. Dazu zählen Elektroinstallationen, Gas-, Wasser- und Sanitärinstallationen, Heizungs- und Klimatechnik sowie moderne Photovoltaikanlagen und Smart- Home-Lösungen.
A: Selbstverständlich! Kontaktieren Sie uns einfach – wir nehmen uns Zeit für eine persönliche und unverbindliche Beratung, um Ihre Wünsche und Anforderungen genau zu besprechen.
A: Die Kosten für einen Neubau in Wien liegen durchschnittlich zwischen 2.500 und 4.500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, abhängig von Ausstattung und Bauweise. Ein Einfamilienhaus mit Standard-Ausstattung beginnt bei etwa 2.800 Euro pro Quadratmeter, während gehobene Ausführungen mit Wärmepumpe, Smart-Home-Technik und hochwertigen Materialien deutlich darüber liegen können. Grundstückskosten, Aufschließungsgebühren und Nebenkosten wie Anschlussgebühren und Baupolizei-Gebühren kommen zusätzlich hinzu und sollten mit etwa 15–20 % der reinen Baukosten kalkuliert werden.
A: Ein typisches Einfamilienhaus in Massivbauweise dauert von der Bodenplatte bis zur schlüsselfertigen Übergabe etwa 10 bis 14 Monate. Die reine Bauzeit hängt von der Größe des Gebäudes, der gewählten Bauweise und den Witterungsbedingungen ab. Hinzu kommt die Planungs- und Genehmigungsphase, die in Wien über die MA 37 abgewickelt wird und zusätzlich 3 bis 6 Monate in Anspruch nehmen kann. Insgesamt sollten Sie vom ersten Beratungsgespräch bis zum Einzug mit 18 bis 24 Monaten rechnen.
A: Ja, für jeden Neubau in Wien ist eine Baubewilligung der Wiener Baupolizei (MA 37) erforderlich. Der Antrag muss von einem befugten Planverfasser eingereicht werden und umfasst unter anderem Einreichpläne, einen Energieausweis, eine statische Berechnung und den Nachweis über die Einhaltung der Wiener Bauordnung. Wir koordinieren den gesamten Einreichprozess für Sie und stellen sicher, dass alle Unterlagen vollständig und korrekt vorbereitet sind, um Verzögerungen zu vermeiden.
A: Die wichtigste Förderung ist die Wiener Wohnbauförderung der MA 50, die zinsgünstige Darlehen für den Eigenheimbau gewährt. Das Darlehen beträgt 365 Euro pro Quadratmeter förderbarer Nutzfläche bei einem festen Zinssatz von 1 Prozent und einer Laufzeit von 30 Jahren. Die förderbare Fläche richtet sich nach der Haushaltsgröße, und das Gebäude muss ökologische Mindeststandards erfüllen. Zusätzlich gibt es Bundesförderungen für Photovoltaikanlagen über die OeMAG, Förderungen des Klima- und Energiefonds für besonders klimafreundliche Bauweisen sowie mögliche Förderungen für Wärmepumpen und Solarthermie. Wir beraten Sie im Rahmen der Projektplanung zu allen aktuell verfügbaren Fördermöglichkeiten.
A: Der ideale Zeitpunkt für den Baubeginn ist das Frühjahr, typischerweise zwischen März und Mai. So können die Erdarbeiten und der Rohbau in den warmen Monaten abgeschlossen werden, und der Innenausbau kann über den Herbst und Winter erfolgen. Wichtig ist, die Planungs- und Genehmigungsphase im Herbst des Vorjahres zu starten, damit die Baubewilligung rechtzeitig zum Frühjahr vorliegt. Betonarbeiten sollten bei Temperaturen über 5 °C durchgeführt werden, weshalb ein frühzeitiger Baustart im Jahr für einen reibungslosen Ablauf sorgt.
A: Schlüsselfertig bedeutet, dass das Gebäude vollständig fertiggestellt ist – inklusive Böden, Malerarbeiten, Sanitärinstallation und Küchenanschlüsse. Bezugsfertig hingegen bedeutet oft nur, dass der Rohbau, die Haustechnik und die Grundinstallationen abgeschlossen sind, während Bodenbeläge, Malerei und individuelle Ausbauwünsche noch vom Bauherrn selbst erledigt werden. Die genaue Definition variiert von Anbieter zu Anbieter – bei der Flarent GmbH erhalten Sie ein detailliertes Leistungsverzeichnis, das klar definiert, welche Arbeiten im vereinbarten Preis enthalten sind.
A: Wir empfehlen in den meisten Fällen die Massivbauweise mit Ziegelmauerwerk, da sie hervorragenden Schallschutz, hohe Wärmespeicherkapazität und eine lange Lebensdauer bietet. In Wien, wo die Grundstücke oft in dicht besiedelten Gebieten liegen, ist der gute Schallschutz besonders wichtig. Alternativ kann eine Holzriegelbauweise für schnellere Bauzeiten und ausgezeichnete Wärmedämmwerte sinnvoll sein, insbesondere bei Niedrigenergie- oder Passivhausprojekten. Wir beraten Sie individuell, welche Bauweise für Ihr Grundstück und Ihre Anforderungen am besten geeignet ist.
A: Die wirksamste Maßnahme ist eine hochwertige thermische Gebäudehülle in Kombination mit einem effizienten Heizsystem wie einer Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage. Bereits in der Planungsphase sollte der Energieausweis optimiert werden, denn ein niedriger Heizwärmebedarf (HWB) senkt die Betriebskosten über Jahrzehnte. Zusätzlich empfehlen wir eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, dreifach verglaste Fenster und eine intelligente Verschattung. Wer heute in Energieeffizienz investiert, profitiert nicht nur von niedrigen Betriebskosten, sondern auch von höheren Förderungen und einem gesteigerten Immobilienwert.
A: Ja, als Unternehmen mit eigenen Abteilungen für Bautechnik und Haustechnik bieten wir alle Leistungen aus einer Hand. Das umfasst <a href="https://flarent.at/leistungen/heizung">Heizung</a>, <a href="https://flarent.at/leistungen/sanitaer-gas">Sanitär</a>, Lüftung und <a href="https://flarent.at/leistungen/elektroinstallationen">Elektroinstallationen</a> – alles perfekt aufeinander abgestimmt und von einem einzigen Ansprechpartner koordiniert. Diese gewerkeübergreifende Arbeitsweise ist einer unserer größten Vorteile, denn sie vermeidet die typischen Abstimmungsprobleme zwischen verschiedenen Subunternehmen und sorgt für eine effizientere Bauabwicklung mit weniger Verzögerungen und geringeren Gesamtkosten.
A: Vor dem Grundstückskauf sollten Sie unbedingt den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan der Stadt Wien (MA 21) prüfen, um zu erfahren, welche Bebauungsdichte, Gebäudehöhe und Nutzung zulässig sind. Außerdem ist eine Prüfung des Grundbuchs hinsichtlich bestehender Lasten, Dienstbarkeiten oder Bauverbote essenziell. Wir empfehlen zusätzlich ein Bodengutachten, da die Bodenverhältnisse in Wien je nach Lage stark variieren – von festem Schotterboden in Favoriten bis zu lehmigem Untergrund in Teilen der Donaustadt. Gerne begleiten wir Sie bereits vor dem Kauf mit einer fachlichen Einschätzung der Bebaubarkeit.
A: Bautechnik bezeichnet den Bereich des Bauwesens, der sich mit der Errichtung, Sanierung und Instandhaltung von Gebäuden befasst. Dazu gehören unter anderem Rohbauarbeiten, Fassadengestaltung, Dachkonstruktionen, Wärmedämmung, Trockenbau und Innenausbau. Im Unterschied zur Haustechnik, die sich mit gebäudetechnischen Anlagen wie Heizung, Sanitär und Elektrik beschäftigt, umfasst Bautechnik die bauliche Substanz selbst. Bei Flarent GmbH bieten wir beide Bereiche aus einer Hand an.
A: Unser bautechnisches Leistungsspektrum umfasst fünf Kernbereiche: Neubau (Wohn- und Geschäftsgebäude), Altbausanierung (Komplettsanierungen und Teilmaßnahmen in Wiener Altbauten), Dachausbau (inklusive Aufstockungen), thermische Sanierung (Fassadendämmung, Fenstertausch, Dachdämmung) und Bauschäden (Feuchtigkeitsschäden, Risse, undichte Dächer). Als Generalunternehmer koordinieren wir sämtliche Gewerke und übernehmen zusätzlich die Haustechnik – Elektrik, Sanitär, Heizung und Netzwerktechnik – direkt aus dem eigenen Haus.
A: Ein Generalunternehmer (GU) übernimmt die Gesamtverantwortung für ein Bauprojekt und koordiniert alle beteiligten Gewerke. Der Bauherr hat damit nur einen Vertragspartner und einen Ansprechpartner statt vieler Einzelunternehmen. Die Vorteile gegenüber der Einzelvergabe: klare Kostenübersicht durch eine Gesamtkalkulation, kürzere Bauzeiten durch koordinierte Abläufe, weniger Schnittstellenprobleme zwischen den Gewerken und eine durchgängige Qualitätskontrolle. Bei Flarent GmbH kommt dazu, dass wir Bau- und Haustechnik intern abdecken – das reduziert Reibungsverluste zusätzlich.
A: Jedes Projekt beginnt mit einer Erstberatung und Besichtigung, bei der wir den Bestand analysieren und Ihre Ziele besprechen. Danach folgt die Planungsphase mit Architekten und Fachplanern sowie – falls nötig – das Behördenverfahren (Baubewilligung bei der MA 37). Sie erhalten ein detailliertes Angebot mit allen Positionen. In der Bauphase koordinieren wir sämtliche Gewerke, führen regelmäßige Qualitätskontrollen durch und halten Sie über den Fortschritt informiert. Den Abschluss bildet die gemeinsame Begehung und Übergabe mit gesetzlicher Gewährleistung.
A: Nicht jedes Bauprojekt erfordert eine Baubewilligung, aber viele Maßnahmen sind zumindest anzeigepflichtig. Die <a href="https://www.wien.gv.at/wohnen/baupolizei/planken/baubewilligung/">Wiener Bauordnung</a> unterscheidet zwischen bewilligungspflichtigen Vorhaben (z. B. Neubauten, Zubauten, Dachausbauten), anzeigepflichtigen Maßnahmen (z. B. bestimmte Fassadenänderungen) und bewilligungsfreien Arbeiten (z. B. reine Instandhaltung). Die zuständige Behörde ist die MA 37 (Baupolizei). Wir klären im Rahmen der Erstberatung, welche Genehmigungen für Ihr konkretes Vorhaben erforderlich sind, und begleiten Sie durch das gesamte Behördenverfahren.
A: Für Bau- und Sanierungsprojekte stehen in Wien mehrere Förderprogramme zur Verfügung. Die <a href="https://www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung/">Wiener Wohnbauförderung (MA 50)</a> unterstützt sowohl Neubau als auch Sanierungen mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen und Annuitätenzuschüssen. Die <a href="https://www.sanierungsoffensive.gv.at/">Sanierungsoffensive</a> des Bundes fördert energetische Sanierungsmaßnahmen wie Wärmedämmung und Fenstertausch. Die Bundesförderung „Kesseltausch" bietet Pauschalbeträge für den Umstieg von fossilen Heizungen. Da sich Förderbedingungen regelmäßig ändern, beraten wir unsere Kunden individuell zu den aktuellen Möglichkeiten.
A: Die Dauer hängt stark vom Projekttyp ab. Eine Altbausanierung dauert bei einer typischen Wiener Wohnung (80–120 m²) rund 3 bis 5 Monate. Ein Dachausbau erfordert 3 bis 6 Monate Bauzeit plus 3 bis 6 Monate für Planung und Genehmigung. Eine thermische Sanierung eines Mehrfamilienhauses dauert je nach Umfang 4 bis 8 Wochen. Bei Neubauten ist mit 12 bis 18 Monaten Gesamtdauer zu rechnen. Dazu kommt jeweils die Planungs- und Genehmigungsphase. Im Erstgespräch geben wir Ihnen eine realistische Zeiteinschätzung für Ihr konkretes Vorhaben.
A: Die Kosten variieren stark je nach Projekttyp und Umfang. Als grobe Orientierung: Altbausanierungen liegen bei 950–1.500 €/m², Dachausbauten bei 1.800–3.500 €/m², thermische Sanierungen bei 150–400 €/m² und Neubauten bei 2.500–4.000 €/m². Bauschäden-Behebungen hängen stark vom Schadensbild ab und lassen sich pauschal schwer beziffern. Diese Richtwerte ersetzen kein individuelles Angebot – nach der Erstberatung und Besichtigung erstellen wir Ihnen eine detaillierte Kostenkalkulation für Ihr konkretes Projekt.
A: Ja, und genau das unterscheidet uns von vielen anderen Bauunternehmen. Neben der Bautechnik decken wir auch die gesamte Haustechnik mit eigenen Fachkräften ab: Elektroinstallationen, Sanitär- und Gasanlagen, Heizungssysteme, Photovoltaik und Netzwerktechnik. Das bedeutet, dass bei einem Bauprojekt keine externen Subunternehmer für die Installationen hinzugezogen werden müssen. Die Vorteile: weniger Schnittstellenprobleme, kürzere Bauzeit und ein einziger Ansprechpartner für das gesamte Projekt.
A: Kontaktieren Sie uns telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Wir vereinbaren einen Termin für eine Erstberatung, die in der Regel eine Vor-Ort-Besichtigung Ihres Objekts umfasst. Dabei analysieren wir den Bestand, besprechen Ihre Vorstellungen und Ziele und geben Ihnen eine erste Einschätzung zu Umfang, Ablauf und Kosten. Die Erstberatung ist unverbindlich und kostenlos. Auf Basis des Gesprächs erstellen wir Ihnen anschließend ein detailliertes Angebot.
A: Für eine typische Wohnung mit 4 bis 6 Netzwerkdosen (Cat 7) liegen die Kosten bei 1.500 bis 3.500 Euro inklusive Material und Montage. Der Preis hängt von der Dosenzahl, den Kabellängen und den baulichen Gegebenheiten ab. Bei einem Neubau oder einer Sanierung mit offenen Wänden ist es günstiger als bei einer nachträglichen Installation. Wir erstellen nach einer kostenlosen Erstbesichtigung ein verbindliches Angebot.
A: Ja, auch in Altbauten mit dicken Ziegelwänden und Tramkappendecken ist eine professionelle Verkabelung möglich. Wir nutzen vorhandene Leerrohre, stillgelegte Kaminschächte oder alte Telefonleitungswege. Wo nötig, stemmen wir neue Schlitze und verputzen die Wand anschließend selbst. In denkmalgeschützten Gebäuden arbeiten wir mit dezenten Aufputz-Lösungen oder Sockelleistenkanälen.
A: Cat 6a reicht für 10 Gbit/s und ist eine bewährte, kostengünstige Lösung. Wir empfehlen Cat 7 als Standardinstallation: Die zusätzliche Abschirmung bietet Reserven für künftige Standards bei nur geringem Mehrpreis. Glasfaser kommt dort zum Einsatz, wo lange Strecken oder höchste Bandbreiten gefragt sind, etwa zwischen Stockwerken oder Gebäuden. Im Beratungsgespräch empfehlen wir die Lösung, die zu Ihren Anforderungen und Ihrem Budget passt.
A: In einer Wohnung mit 4 bis 6 Dosen rechnen Sie mit 1 bis 2 Arbeitstagen. Im Altbau ohne Leerrohre kann es 2 bis 3 Tage dauern, da das Stemmen und Verputzen zusätzlich Zeit braucht. Bei Neubauten mit vorverlegten Leerrohren geht es oft schneller. Den genauen Zeitplan besprechen wir bei der Erstbesichtigung.
A: Für Installationen innerhalb Ihrer eigenen Wohnung oder Ihres Gebäudes ist keine behördliche Genehmigung nötig. In Mietwohnungen sollten Sie die Zustimmung des Eigentümers oder der Hausverwaltung einholen. Bei denkmalgeschützten Gebäuden in Wien können Auflagen des Bundesdenkmalamts gelten, wir beraten Sie dazu.
A: Oft ja. WLAN-Repeater und Powerline-Adapter sind Notlösungen mit deutlichen Einschränkungen bei Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Die nachhaltigste Verbesserung ist eine strukturierte Verkabelung mit kabelgebundenen Access Points. Damit liefern Sie das volle WLAN-Signal in jeden Raum, ohne Repeater-Ketten und Signalverlust. Für Homeoffice, Videokonferenzen und Smart Home ist das die zuverlässigste Lösung.
A: Für die interne Netzwerkverkabelung in Privathaushalten gibt es in Österreich aktuell keine direkten Förderungen. Die Breitband-Austria-Programme der FFG richten sich an Netzbetreiber und Gemeinden, nicht an Endkunden. Allerdings: Wenn Sie die Netzwerkverkabelung im Rahmen einer <a href="https://flarent.at/leistungen/altbausanierung">Altbausanierung</a> oder eines <a href="https://flarent.at/leistungen/neubau">Neubaus</a> durchführen lassen, können die Gesamtkosten des Bauprojekts unter Umständen förderfähig sein. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten.
A: Weil es schneller, günstiger und sauberer ist. Wenn ein IT-Dienstleister das Netzwerk plant, braucht er einen Bauarbeiter fürs Stemmen und einen Maler zum Verputzen. Drei Firmen, drei Termine, drei Rechnungen. Bei uns erledigt ein Team alles: vom Schlitz in der Wand bis zum konfigurierten Switch. Ein Ansprechpartner, keine Schnittstellenprobleme, und die Wand sieht am Ende aus wie vorher.
A: Unbedingt. Wenn die Wände ohnehin offen sind, kostet die Netzwerkverkabelung nur einen Bruchteil einer nachträglichen Installation. Leerrohre für Datenkabel lassen sich gemeinsam mit der <a href="https://flarent.at/leistungen/elektroinstallationen">Elektroinstallation</a> verlegen, ein Arbeitsgang, doppelter Nutzen. Wir empfehlen, bei jeder Sanierung oder jedem Neubau mindestens Leerrohre in alle Räume vorzusehen, auch wenn nicht sofort alle Dosen benötigt werden.
A: Jede Netzwerkstrecke wird nach Fertigstellung mit professionellen Messgeräten geprüft. Wir messen Übertragungsgeschwindigkeit, Dämpfung, Übersprechen und Signalqualität und dokumentieren die Ergebnisse in einem Messprotokoll. Zusätzlich erhalten Sie einen Netzwerkplan mit Patchfeld-Belegung und Dosenbeschriftung. So ist Ihre Installation normgerecht zertifiziert und jederzeit erweiterbar.
A: Die Kosten hängen stark vom Umfang ab. Als Richtwerte aus unserer Praxis: Eine Teilsanierung (Böden, Malerei, einzelne Räume) liegt bei 400 bis 700 Euro pro Quadratmeter. Eine mittlere Sanierung inklusive Bad, Elektrik und Böden kostet 700 bis 1.000 Euro pro Quadratmeter. Bei einer Komplettsanierung mit neuer Haustechnik und Grundrissänderung rechnen Sie mit 1.000 bis 1.500 Euro pro Quadratmeter. Für eine 90-Quadratmeter-Altbauwohnung ergibt sich bei Komplettsanierung eine Investition von rund 90.000 bis 135.000 Euro. Wir erstellen Ihnen nach einer kostenlosen Erstbesichtigung ein transparentes Angebot.
A: Eine Komplettsanierung einer Wiener Altbauwohnung mit 80 bis 120 Quadratmetern dauert in der Regel 3 bis 5 Monate reine Bauzeit. Dazu kommt eine Planungsphase von 4 bis 8 Wochen. Sind baubewilligungspflichtige Maßnahmen wie Grundrissänderungen geplant, verlängert sich die Vorlaufzeit durch das Behördenverfahren. Als Generalunternehmer koordinieren wir alle Gewerke so, dass die Arbeiten effizient ineinandergreifen und Wartezeiten minimiert werden. Den genauen Zeitplan besprechen wir gemeinsam bei der Projektplanung.
A: In Wien stehen mehrere Förderprogramme zur Verfügung. Die Wiener Wohnbauförderung (MA 50) unterstützt thermische Verbesserungen, Heizungs- und Sanitärinstallationen sowie den Fensteraustausch mit Zuschüssen. Die Sanierungsoffensive des Bundes fördert den Heizungstausch (Kesseltausch) mit Pauschalbeträgen von bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Zusätzlich gewährt Wien einen Landeszuschuss von 8.000 Euro für den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme. Bundes- und Landesförderungen lassen sich in vielen Fällen kombinieren. Wir beraten Sie individuell und unterstützen bei der Antragstellung.
A: Nicht unbedingt. Reine Instandhaltungsarbeiten wie Malerei, Bodenverlegung oder der Austausch von Sanitärobjekten sind in Wien bewilligungsfrei. Sobald Sie jedoch tragende Wände verändern, den Grundriss umgestalten, Fenster in der Fassade versetzen oder die Raumwidmung ändern, brauchen Sie eine Baubewilligung nach der Wiener Bauordnung. In Schutzzonen und bei denkmalgeschützten Gebäuden gelten zusätzliche Auflagen. Wir klären im Rahmen der Projektplanung, ob und welche Genehmigungen für Ihr Vorhaben erforderlich sind.
A: Bei einer Komplettsanierung arbeiten bis zu zehn verschiedene Gewerke zeitlich verzahnt zusammen. Wer jedes Gewerk einzeln vergibt, muss Termine koordinieren, Schnittstellen managen und trägt das Risiko bei Verzögerungen selbst. Ein Generalunternehmer übernimmt all das: Sie erhalten einen verbindlichen Gesamtpreis, einen fixen Zeitplan und einen persönlichen Bauleiter als einzigen Ansprechpartner. Besonders bei Altbauten, wo unerwartete Befunde häufig sind, sorgt ein erfahrener Generalunternehmer für flexible Lösungen ohne Kostenexplosion.
A: Ja, in Wien ist für einen Dachausbau eine Baubewilligung nach der Wiener Bauordnung erforderlich. Die Einreichung erfolgt bei der MA 37 (Baupolizei) und umfasst Einreichpläne, statische Nachweise und einen Energieausweis. In Schutzzonen wird zusätzlich die MA 19 (Architektur und Stadtgestaltung) einbezogen, bei denkmalgeschützten Gebäuden das Bundesdenkmalamt. Im Wohnungseigentum brauchen Sie außerdem die Zustimmung aller Miteigentümer, bevor Sie den Antrag stellen können. Planen Sie für das gesamte Genehmigungsverfahren 3 bis 6 Monate ein. Eine frühzeitige Einreichung ist empfehlenswert, damit die Bauphase rechtzeitig beginnen kann.
A: Die Kosten liegen je nach Ausstattungsstandard und Gebäudezustand bei 1.800 bis 3.000 Euro pro Quadratmeter. Ein einfacher Ausbau mit Standardausstattung in einem gut erhaltenen Gebäude beginnt bei rund 1.800 €/m². Gehobene Ausführungen mit Gauben, Dachterrasse und hochwertigen Materialien kosten 2.200 bis 3.000 €/m². Für ein typisches Wiener Zinshaus-Dachgeschoß mit 80 bis 120 m² Nutzfläche ergibt sich eine Gesamtinvestition von etwa 150.000 bis 360.000 Euro. Die genauen Kosten hängen von Faktoren wie Statik, Behördenauflagen und individuellen Wünschen ab. Wir erstellen nach einer Erstbesichtigung eine transparente Kalkulation.
A: Die Wiener Wohnbauförderung (MA 50) unterstützt den Dachgeschoßausbau zur Eigennutzung mit einem zinsgünstigen Förderdarlehen zu 1 % Verzinsung und 30 Jahren Laufzeit. Die geförderte Nutzfläche richtet sich nach der Familiengröße. Zusätzlich fördert die Sanierungsoffensive des Bundes energetische Maßnahmen wie die Dachdämmung, die beim Dachausbau ohnehin umgesetzt wird. Da sich Förderprogramme und Konditionen regelmäßig ändern, beraten wir unsere Kunden individuell über die aktuellen Möglichkeiten und unterstützen bei der Antragstellung.
A: Vom ersten Beratungsgespräch bis zum Einzug sollten Sie mit insgesamt 9 bis 14 Monaten rechnen. Das Genehmigungsverfahren bei der MA 37 nimmt erfahrungsgemäß 3 bis 6 Monate in Anspruch. Die anschließende Bauphase dauert je nach Größe und Komplexität weitere 3 bis 6 Monate. Als Generalunternehmer koordinieren wir alle Gewerke aus einer Hand, wodurch Reibungsverluste zwischen den einzelnen Handwerkern vermieden werden und die Bauzeit optimiert wird. Den genauen Zeitplan besprechen wir gemeinsam vor Projektbeginn.
A: Grundsätzlich lässt sich fast jeder Dachboden ausbauen, allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Entscheidend sind die Tragfähigkeit des Bestandsgebäudes, die verfügbare Raumhöhe von mindestens 2,40 m für Aufenthaltsräume (im Dachgeschoß ab 2,30 m über mindestens der halben Grundfläche), die Belichtungsmöglichkeiten und die brandschutztechnischen Gegebenheiten. Bei vielen Wiener Gründerzeithäusern sind statische Verstärkungen notwendig, da die bestehenden Tramdecken nicht für Wohnlasten ausgelegt wurden. Eine professionelle Machbarkeitsprüfung klärt vor Projektbeginn, welche Maßnahmen erforderlich sind und ob sich der Ausbau wirtschaftlich rechnet.
A: Die meisten Risse im Putz sind harmlose Haarrisse oder Schwindrisse, die mit einfachen Mitteln saniert werden können. Alarmzeichen sind Risse, die sich rasch verbreitern oder breiter als 1 bis 2 mm werden, sich innerhalb weniger Wochen vergrößern, diagonal über Fenster- oder Türecken verlaufen oder bei denen die Wandteile seitlich versetzt sind. Solche Risse können auf Setzungsprobleme am Fundament oder statische Überlastung hinweisen. Im Wiener Gründerzeithaus sollten Sie solche Anzeichen ernst nehmen. Im Zweifel: Lieber einmal zu früh anrufen als zu spät. Unsere Erstbegehung ist kostenlos und bringt rasch Klarheit.
A: Das hängt stark vom Schadenstyp ab. Ein Haarriss im Putz ist ab 300–500 Euro sanierbar, eine Rissinjektion im Mauerwerk kostet 500–1.000 Euro. Eine Horizontalsperre per Injektionsverfahren liegt bei 100–300 Euro pro Laufmeter, eine vollständige Kellersanierung je nach Aufwand zwischen 2.000 und 30.000 Euro. Fassadensanierungen bewegen sich bei 80–250 Euro pro Quadratmeter. Im Altbau empfehlen wir, 10–20 Prozent Puffer einzukalkulieren. Nach der Erstbegehung erhalten Sie von uns ein transparentes, schriftliches Angebot ohne versteckte Positionen.
A: Die Stadt Wien fördert über die MA 50 verschiedene Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden. Darunter thermische Sanierungen, Fassadeninstandsetzungen und Abdichtungsmaßnahmen. Wird die Sanierung mit einem Heizungstausch kombiniert, kommt die Sanierungsoffensive (Kesseltausch-Förderung) für den Ausstieg aus fossilen Heizsystemen in Frage. Bei denkmalgeschützten Gebäuden gibt es eigene Förderwege über das Bundesdenkmalamt. Förderprogramme ändern sich regelmäßig. Wir beraten Sie gerne zu den aktuellen Möglichkeiten und unterstützen bei der Antragstellung.
A: Es gibt klare Warnsignale, bei denen Zuwarten riskant und teuer wird: Risse, die sich innerhalb weniger Wochen verbreitern, feuchte Flecken, die trotz trockener Witterung bestehen bleiben, Schimmelbefall auf mehr als einem halben Quadratmeter, hohle Stellen in Tramdecken über größere Flächen sowie rostbraunes Wasser aus alten Leitungen. Auch lose Fassadenteile oder Gesimse sind ein Sicherheitsrisiko. Generell gilt: Jede Woche des Zuwartens kann die Sanierungskosten vervielfachen, aus einem 500-Euro-Riss wird Feuchtigkeit, aus Feuchtigkeit Schimmel, aus Schimmel ein Projekt für 15.000 Euro und mehr.
A: Nein, oberflächliches Überstreichen ist einer der häufigsten Fehler. Der Schimmel wächst unter der Farbe weiter und kann gesundheitliche Folgen haben: Atemwegserkrankungen, Allergien, bei empfindlichen Personen auch schwerere Beschwerden. Eine fachgerechte Schimmelsanierung umfasst das vollständige Entfernen des befallenen Materials, die Beseitigung der Ursache (häufig eine Wärmebrücke oder mangelnde Lüftung) und den fachgerechten Wiederaufbau. Erst wenn die Ursache behoben ist, bleibt der Schimmel auch dauerhaft weg. Bei größerem Befall empfehlen wir eine professionelle Sanierung nach anerkannten Regeln der Technik.
A: Eine Badsanierung im Wiener Altbau dauert in der Regel drei bis fünf Wochen reine Bauzeit. Wenn nur Sanitärobjekte und Fliesen getauscht werden, ohne die Leitungen zu erneuern, kann es auch in zwei bis drei Wochen erledigt sein. Müssen dagegen Steigleitungen getauscht, der Estrich komplett erneuert oder Wände versetzt werden, sollten Sie mit vier bis fünf Wochen rechnen. Dazu kommt eine Planungsphase von ein bis zwei Wochen. Wir erstellen vorab einen detaillierten Zeitplan, damit Sie genau wissen, wann Ihr neues Bad fertig ist.
A: In den meisten Wiener Altbauwohnungen ist eine bodenebene Dusche möglich, allerdings hängt es von der Aufbauhöhe über der Rohdecke ab. Für ein funktionierendes Gefälle zum Bodenablauf braucht man mindestens sieben Zentimeter. Bei Tramdecken mit sehr geringem Aufbau gibt es Alternativen wie extraflache Ablaufsysteme oder Bodenablaufpumpen. Eine leicht erhöhte Duschtasse mit nur zwei bis drei Zentimetern Schwelle ist ebenfalls eine praxistaugliche Lösung. Wir prüfen bei der kostenlosen Erstbesichtigung, welche Variante in Ihrem Bad umsetzbar ist.
A: Die Kosten hängen stark vom Umfang ab. Für eine einfache Badsanierung mit fünf bis acht Quadratmetern. Neue Sanitärobjekte, Fliesen und Verrohrung im bestehenden Grundriss. Rechnen Sie mit 10.000 bis 18.000 Euro. Eine gehobene Sanierung mit bodenebener Dusche, Vorwandinstallation, neuer Elektrik und Markenarmaturen liegt bei 18.000 bis 28.000 Euro. Bei einem Komplettumbau mit Grundrissänderung und barrierefreier Ausführung sind 25.000 bis 35.000 Euro realistisch. Im Altbau empfehlen wir zusätzlich einen Puffer von zehn bis fünfzehn Prozent für unvorhergesehene Befunde.
A: Es gibt mehrere Förderprogramme. Die Wiener Wohnbauförderung der MA 50 fördert den Ersteinbau von Bad oder WC sowie den barrierefreien Badumbau mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Für Personen ab 60 Jahren gibt es bis zu 50 Prozent Zuschuss, maximal 7.500 Euro. Wenn Sie gleichzeitig die Heizung von Gas auf ein erneuerbares System umstellen, kommt die Bundesförderung Kesseltausch hinzu (bis zu 30 Prozent der Investitionskosten über die Sanierungsoffensive 2026–2030). Der Bundes-Handwerkerbonus, der 2025 noch 20 Prozent der Arbeitskosten erstattete, wurde für 2026 nicht wiederaufgelegt. Wir beraten Sie individuell, welche Programme für Ihr Projekt passen.
A: Nicht zwingend, aber in vielen Fällen ist es dringend empfehlenswert. Wenn die Wasserleitungen aus verzinktem Eisen oder Guss bestehen und bereits Symptome wie niedriger Druck, rostiges Wasser oder feuchte Stellen zeigen, sollten sie im Zuge der Badsanierung erneuert werden. Das spart eine zweite Baustelle in wenigen Jahren. Auch die Elektrik im Nassbereich muss nach aktuellen Standards einen FI-Schutzschalter haben. Wir prüfen bei der Erstbesichtigung den Zustand aller Installationen und beraten Sie ehrlich, was jetzt gemacht werden sollte und was warten kann.
A: Nicht zwingend, aber in den meisten Fällen empfehlen wir es. Wenn die Installation älter als 30 bis 40 Jahre ist, fehlen in der Regel FI-Schutzschalter und Schutzleiter. Das sind keine Mängel, die sich punktuell beheben lassen. Bei jüngeren Anlagen kann unter Umständen eine Teilsanierung ausreichen, etwa ein Verteilerumbau mit Nachrüstung von FI-Schutz. Wir prüfen den Zustand vor Ort und beraten Sie ehrlich, was wirklich notwendig ist.
A: Für eine Kompletterneuerung rechnen Sie in Wien mit 120 bis 250 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei einer 80-m²-Wohnung entspricht das 9.600 bis 20.000 Euro, inklusive Material, Montage, Stemmarbeiten und Verputz. Die genauen Kosten hängen von der Anzahl der Stromkreise, der Wandbeschaffenheit und der gewünschten Ausstattung ab. Nach einer kostenlosen Besichtigung erstellen wir ein verbindliches Angebot mit Einzelpositionen.
A: Ja, das ist möglich. Wir arbeiten dann raumweise und stellen sicher, dass immer Strom in den nicht betroffenen Bereichen verfügbar ist. Staubschutzwände und tägliches Aufräumen gehören bei uns zum Standard. Der Zeitrahmen verlängert sich allerdings gegenüber einer Sanierung in der leeren Wohnung. Am besten besprechen wir die Details bei der Erstbesichtigung.
A: Die zentrale Norm ist die OVE E 8101, die zuletzt im Oktober 2025 aktualisiert wurde. Sie regelt die Errichtung, den Betrieb und die Prüfung elektrischer Niederspannungsanlagen. Darüber hinaus gilt das Elektrotechnikgesetz 1992 (ETG), das die Konzessionspflicht für Elektroarbeiten festlegt. Nach jeder Neuinstallation erstellen wir einen Erstprüfungsbefund nach OVE E 8101. Den brauchen Sie für Versicherung, Vermietung und Wiener Netze.
A: Direkte Förderungen für reine Elektroarbeiten sind selten. Wenn die Elektrosanierung aber Teil einer größeren Wohnungssanierung ist, können die Kosten über die Wiener Wohnbauförderung (MA 50) mitgefördert werden. Für Wallboxen in Mehrparteienhäusern gibt es eigene Programme des Klima- und Energiefonds. Wir informieren Sie bei der Projektplanung über die aktuell verfügbaren Zuschüsse.
A: Die Kosten variieren je nach Gebäudetyp und Umfang der Maßnahmen. Als Richtwert: Eine Fassadendämmung liegt bei 80 bis 150 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche, der Austausch eines Fensters bei 500 bis 1.200 Euro. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit rund 150 Quadratmeter Wohnfläche sollten Sie mit 25.000 bis 60.000 Euro rechnen, vor Abzug der Förderungen. Wir besichtigen Ihr Objekt kostenlos und erstellen Ihnen ein transparentes Angebot mit allen Kosten im Detail.
A: Auf Bundesebene fördert die Sanierungsoffensive thermische Sanierungen mit Pauschalbeträgen. Die Förderhöhe richtet sich nach dem Sanierungsumfang und dem erreichten Energiestandard. Zusätzlich bietet die Stadt Wien über die MA 50 das THEWOSAN-Programm mit Zuschüssen von 25 bis 35 Prozent der förderbaren Kosten. Beide Programme lassen sich in vielen Fällen kombinieren. Da sich Förderbedingungen und Budgets laufend ändern, empfehlen wir, vor Projektbeginn die aktuellen Konditionen direkt bei den Förderstellen oder bei uns zu erfragen.
A: Je nach Ausgangszustand Ihres Gebäudes sind Einsparungen von 20 bis 50 Prozent bei den Heizkosten realistisch. Bei einem typischen Wiener Altbau mit ungedämmter Fassade und alten Fenstern ist das Einsparpotenzial am größten. Eine professionelle Fassadendämmung kann den Heizwärmebedarf allein um 30 bis 50 Prozent senken. Kombiniert man alle Maßnahmen, Fassade, Fenster, Dach und Kellerdecke, sind die Einsparungen noch deutlicher. Die Investition amortisiert sich in der Regel innerhalb von 10 bis 15 Jahren.
A: Für eine Fassadendämmung mit Wärmedämmverbundsystem ist in Wien in der Regel eine Bauanzeige erforderlich, keine vollständige Baugenehmigung. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Änderungen an der Gebäudegeometrie gelten strengere Auflagen. Wir übernehmen die gesamte behördliche Abwicklung für Sie. Von der Bauanzeige bis zur Abstimmung mit der MA 19 oder dem Bundesdenkmalamt. So können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren.
A: Ja, das ist sogar besonders empfehlenswert. Wenn die Gebäudehülle gedämmt ist, sinkt der Energiebedarf deutlich. Die bestehende Heizung ist dann oft überdimensioniert. Der ideale Zeitpunkt für den Umstieg auf eine Wärmepumpe, Pelletsheizung oder Fernwärme ist daher direkt nach der thermischen Sanierung. Förderungstechnisch lohnt sich die Kombination ebenfalls, da die Kesseltauschförderung des Bundes zusätzlich zu den Sanierungsförderungen beantragt werden kann.
A: Für die Altbausanierung in Wien stehen 2026 mehrere Förderprogramme zur Verfügung: Die Kesseltausch-Förderung des Bundes (7.500 bis 8.500 Euro), das THEWOSAN-Programm der Stadt Wien für thermische Maßnahmen (30 bis 35 Prozent Zuschuss), das Programm "Raus aus Gas" für den Heizungsumstieg (bis 8.000 Euro), die Sockelsanierung des wohnfonds_wien für Mehrparteienhäuser sowie 20-Prozent-Zuschüsse der MA 50 für sonstige Sanierungsmaßnahmen. Mehrere Programme lassen sich kombinieren.
A: Ja, in vielen Fällen ist das möglich und sogar ausdrücklich gewünscht. Beim Kesseltausch etwa lässt sich die Bundesförderung (7.500 Euro für eine Wärmepumpe) mit der Wiener "Raus aus Gas"-Förderung (bis 8.000 Euro) kombinieren, in Summe bis zu 17.500 Euro. Nicht alle Programme sind miteinander kombinierbar. Wir prüfen bei jedem Projekt individuell, welche Kombination das beste Ergebnis bringt.
A: Seit dem 2. Februar 2026 sind keine neuen Registrierungen für den Sanierungsbonus (Einzelmaßnahmen wie Dämmung oder Fenstertausch) möglich. Das Budget wurde zugunsten des Kesseltauschs umgeschichtet, da dieser pro Euro mehr CO2-Einsparung bringt. Ob und wann der Sanierungsbonus wieder geöffnet wird, ist derzeit nicht bekannt. Wer vor dem 2. Februar registriert war, behält seinen Anspruch.
A: Die MA 50 fördert verschiedene Sanierungsmaßnahmen in Wiener Altbauwohnungen. Dazu gehören die Erneuerung der Elektroinstallation, Wohnungszusammenlegungen und sonstige Sanierungsarbeiten, jeweils mit einem Investitionszuschuss von 20 Prozent. Voraussetzung ist eine Wohnfläche zwischen 22 und 150 Quadratmeter in einem Gebäude, das älter als 20 Jahre ist. Seit 2026 gibt es zusätzlich eine deutlich erhöhte Förderung für barrierefreien Umbau: bis zu 7.500 Euro (vorher 4.200 Euro) für Personen ab 60 Jahren.
A: Ja, das ist bei fast allen Förderprogrammen Pflicht. Sowohl bei der Sanierungsoffensive des Bundes als auch bei den Wiener Programmen (MA 50, Raus aus Gas, THEWOSAN) muss der Antrag oder zumindest die Registrierung vor Beginn der Bauarbeiten erfolgen. Wer zuerst baut und danach einreicht, verliert den Förderanspruch. Wir empfehlen, die Förderanträge als festen Bestandteil der Projektplanung einzuplanen, idealerweise gemeinsam mit der Angebotserstellung.
A: Das hängt stark vom Schadenstyp und -umfang ab. Ein einfacher Haarriss im Putz ist ab 300–500 € sanierbar. Eine Rissinjektion im Mauerwerk (3 Laufmeter) kostet 500–1.000 €. Eine Horizontalsperre per Injektionsverfahren liegt bei 100–300 €/m² Wandfläche, eine vollständige Kellersanierung je nach Aufwand zwischen 2.000 und 30.000 €. Schimmelsanierungen beginnen bei ca. 500 €, Fassadensanierungen bei 80–250 €/m². Rechnen Sie im Altbau generell 10–20 % Puffer ein. Gründerzeithäuser halten gelegentlich Überraschungen bereit. Wir erstellen Ihnen nach der Erstbegehung ein transparentes, schriftliches Angebot.
A: Die meisten Risse im Putz sind unbedenkliche Haarrisse oder Schwindrisse, die mit einfachen Mitteln saniert werden können. Alarmzeichen sind: Risse, die breiter als 1–2 mm werden, die sich innerhalb kurzer Zeit vergrößern, die diagonal über Fenster- oder Türecken verlaufen, oder bei denen die Wandteile seitlich versetzt sind. Solche Risse können auf Setzungsprobleme oder statische Schäden hinweisen und sollten umgehend von einem Fachmann beurteilt werden. Im Zweifel: lieber einmal zu früh anrufen als zu spät.
A: Aufsteigende Feuchtigkeit (kapillare Feuchte) kommt von unten: Das Wasser steigt im Mauerwerk auf und zeigt sich durch feuchte Wände im Erdgeschoß oder Keller, Salzausblühungen und abblätternden Putz, oft unabhängig von der Jahreszeit. Kondensfeuchtigkeit entsteht durch Temperaturunterschiede an der Wandoberfläche: Warme, feuchte Raumluft trifft auf eine kalte Wand (Wärmebrücke) und schlägt sich als Kondensat nieder, meist an Ecken, Fensterleibungen oder Außenwänden im Winter. Beide Ursachen erfordern unterschiedliche Sanierungsmethoden. Eine Feuchtigkeitsmessung und Thermografie helfen bei der eindeutigen Diagnose.
A: Die Stadt Wien (MA 50) bietet über die Wohnbauförderung Investitionszuschüsse für Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden, darunter thermische Sanierungen, Fassadeninstandsetzungen und Abdichtungsmaßnahmen. Für Gebäude unter Denkmalschutz gibt es eigene Förderwege über das Bundesdenkmalamt. Wenn die Bauschadensanierung mit einem Heizungstausch kombiniert wird, kann der Kesseltausch (Förderprogramm für den Ausstieg aus fossilen Heizsystemen) relevant sein. Aktuelle Informationen bietet die unabhängige Beratungsstelle <a href="https://www.hauskunft-wien.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hauskunft Wien</a>. Wir beraten Sie gerne, welche Förderungen für Ihr konkretes Projekt in Frage kommen.
A: Für reine Instandhaltungsarbeiten, also das Schließen von Rissen, Feuchtesanierungen oder Schimmelsanierungen, ist in der Regel keine Baugenehmigung erforderlich. Anders verhält es sich, wenn konstruktiv in das Gebäude eingegriffen wird, tragende Teile verändert oder Außenfassaden bei denkmalgeschützten Gebäuden bearbeitet werden. Wir klären für Sie vorab, ob und welche behördlichen Genehmigungen notwendig sind, und übernehmen die Behördenwege.
A: Eine einfache Riss- oder Schimmelsanierung in einer Wohnung ist in 1–3 Tagen erledigt. Eine Kellerabdichtung oder Horizontalsperre dauert je nach Kellergröße 1–2 Wochen. Umfangreichere Projekte, etwa die Kombination aus Feuchtesanierung, Sanierputz und Fassadenarbeiten an einem Zinshaus, können 4–10 Wochen in Anspruch nehmen. Den genauen Zeitplan besprechen wir mit Ihnen vor Baubeginn und halten ihn schriftlich fest.
A: Für viele Innenarbeiten (Risse, Schimmel, Kellertrockenlegung innen) gibt es keine saisonal schlechte Zeit. Bei Außenarbeiten wie Fassadensanierungen und Außenabdichtungen ist die trockene Jahreszeit von April bis Oktober ideal. Frostperioden sollten für Putz- und Abdichtungsarbeiten im Außenbereich gemieden werden. Aus unserer Erfahrung: Wer im Herbst plant, kann oft im Winter mit Innenarbeiten beginnen und ist im Frühjahr für die Fassade bereit.
A: Das kommt auf den Schadenstyp und Ihre Versicherungspolizze an. Plötzliche und unvorhergesehene Ereignisse wie ein Rohrbruch oder ein Sturmschaden an der Fassade werden oft von der Gebäudeversicherung oder Haushaltsversicherung übernommen. Schäden durch langjährige Vernachlässigung (aufsteigende Feuchtigkeit, langsam entstehender Schimmel) gelten üblicherweise nicht als Versicherungsfall. Wir erstellen auf Wunsch eine detaillierte Schadensprotokollierung und ein Sanierungskonzept, das Sie für die Kommunikation mit Ihrer Versicherung verwenden können.
A: Ja, und zwar ernsthaft. Schimmelpilzsporen können bei empfindlichen Personen Atemwegserkrankungen, Allergien und in schweren Fällen Vergiftungserscheinungen verursachen. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Oberflächliches Überstreichen mit Anti-Schimmel-Farbe löst das Problem nicht. Der Schimmel wächst weiter darunter. Wir sanieren Schimmelschäden fachgerecht nach anerkannten Regeln der Technik: Befallenes Material wird vollständig entfernt, die Ursache beseitigt, und erst dann wird die Fläche neu aufgebaut. Mehr zur <a href="https://flarent.at/leistungen/thermische-sanierung">thermischen Sanierung</a>, die Wärmebrücken als häufige Schimmelursache dauerhaft behebt.
A: Weil jede Woche des Zuwartens exponentiell teurer werden kann. Aus einem unbehandelten Haarriss (Sanierungskosten: 400–500 €) dringt Feuchtigkeit ein. Aus der Feuchtigkeit entsteht Schimmel. Aus dem Schimmel werden Gesundheitsrisiken, Mietminderungsansprüche und Sanierungskosten, die rasch 15.000–30.000 € übersteigen können. Ein Riss ist kein kosmetisches Problem, er ist ein Frühwarnsignal. Im Gründerzeithaus mit seiner Holzpfahlgründung und den historischen Ziegelmauern gilt das besonders: Die Bausubstanz ist wertvoll, aber sie verzeiht langes Zuwarten nicht. Früh handeln ist das Um und Auf.
A: Bei einer typischen 10-kWp-Anlage und 30 Prozent Eigenverbrauch sparen Sie rund 870 Euro durch selbst genutzten Strom und erhalten etwa 595 Euro Einspeisevergütung. Nach Abzug der laufenden Kosten von rund 200 Euro bleibt ein Nettovorteil von ca. 1.265 Euro pro Jahr. Mit einem Batteriespeicher steigt der Eigenverbrauch auf 60 bis 80 Prozent und der jährliche Nutzen auf über 2.000 Euro. Die tatsächliche Ersparnis hängt von Ihrem Verbrauchsprofil und dem aktuellen Strompreis ab.
A: Ja, deutlich. Der Durchschnittspreis pro kWp ist 2026 gegenüber dem Vorjahr um rund 4 Prozent gefallen und liegt bei ca. 1.015 Euro. Noch stärker sind die Speicherpreise gesunken, nämlich um rund 18 Prozent. Allerdings fällt seit April 2025 wieder 20 Prozent Umsatzsteuer an, nachdem vorübergehend ein Nullsteuersatz galt. Unter dem Strich bleibt die Preisentwicklung aber positiv für Käufer.
A: Rechnen Sie mit 200 bis 400 Euro pro Jahr für den laufenden Betrieb. Darin enthalten sind eine regelmäßige Sichtprüfung und gegebenenfalls Reinigung (100 bis 300 Euro), eine PV-Versicherung (50 bis 200 Euro) und die Zählermiete (ab 20 Euro). Größere Reparaturen fallen in den ersten 10 bis 15 Jahren praktisch nicht an, da die Herstellergarantien Module und Wechselrichter abdecken.
A: Langfristig ist der Kauf fast immer günstiger. Mietmodelle kosten zwischen 100 und 250 Euro pro Monat. Über 20 Jahre summiert sich das auf 24.000 bis 60.000 Euro, während eine vergleichbare Anlage im Kauf nur 13.000 bis 17.000 Euro kostet. Die Miete hat den Vorteil, dass Sie kein Kapital binden und Wartung inklusive ist. Wer die Investition stemmen kann, fährt mit dem Kauf aber deutlich besser.
A: Studien zeigen, dass Immobilien mit Photovoltaikanlage bei Verkauf rund 20 Prozent höhere Angebotspreise erzielen als vergleichbare Objekte ohne PV. Der tatsächliche Mehrwert hängt vom Alter der Anlage, dem Zustand und der Lage ab. In Wien, wo Energieeffizienz bei Käufern zunehmend gefragt ist, kann eine PV-Anlage ein echtes Verkaufsargument sein. Besonders in Kombination mit einer <a href="https://flarent.at/post/wohnungssanierung-wien-kosten-ablauf-und-tipps-vom-profi">umfassenden Sanierung</a> steigert sich der Gesamtwert spürbar.
A: Eine komplette Altbaurenovierung in Wien kostet in der Regel zwischen 1.000 und 1.500 Euro pro Quadratmeter. Bei einer typischen Wohnung mit 100 Quadratmetern ergibt sich somit eine Investition von rund 95.000 bis 150.000 Euro. Das inkludiert Elektrik, Sanitär, Heizung, Böden und Innenausbau. Die genauen Kosten hängen vom Zustand der Bausubstanz und dem gewünschten Ausstattungsstandard ab. Einzelmaßnahmen wie eine Badsanierung oder die Erneuerung der Elektrik sind entsprechend günstiger. Wir erstellen Ihnen nach der kostenlosen Erstbesichtigung ein transparentes Angebot.
A: Die Stadt Wien bietet über die MA 50 (Wohnbauförderung) Investitionszuschüsse und Annuitätenzuschüsse für Sanierungsmaßnahmen, insbesondere bei thermischer Verbesserung und Standardanhebung. Auf Bundesebene fördert die Sanierungsoffensive den Umstieg von fossilen Heizungen auf erneuerbare Systeme mit bis zu 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Der Sanierungsbonus für Einzelmaßnahmen (Fenster, Dämmung) ist für neue Anträge derzeit pausiert. Wichtig: Die meisten Förderungen müssen vor Baubeginn beantragt werden.
A: Reine Instandhaltungsarbeiten wie Malerei, Bodenverlegung oder der Austausch von Sanitärobjekten sind in Wien bewilligungsfrei. Sobald Sie jedoch tragende Wände verändern, den Grundriss umgestalten oder Fenster in der Fassade versetzen, ist eine Baubewilligung der MA 37 (Baupolizei) erforderlich. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Häusern in Schutzzonen gelten zusätzliche Auflagen durch die MA 19. Wir klären im Rahmen der Projektplanung, welche Genehmigungen für Ihr Vorhaben nötig sind, und übernehmen die Behördenwege.
A: Die richtige Reihenfolge beim Altbau renovieren lautet: Zuerst Entkernung und statische Sicherung, dann die Installationen (Elektrik, Sanitär, Heizung), danach Estrich und Verputz, zum Schluss Oberflächen wie Boden, Fliesen und Maler. Wer diese Reihenfolge missachtet, muss oft doppelt arbeiten, weil beispielsweise frisch gestrichene Wände später für Leitungen wieder geöffnet werden. Als Generalunternehmer planen wir den Bauablauf detailliert durch und koordinieren die Gewerke so, dass Leerzeiten und Doppelarbeiten vermieden werden.
A: Ja, in den meisten Fällen lassen sich Kastenfenster fachgerecht sanieren. Durch neue Dichtungen, moderne Isolierverglasung im Innenflügel und überarbeitete Beschläge werden die Energieverluste deutlich reduziert. Einsparungen von bis zu 50 Prozent sind möglich. In Schutzzonen und bei denkmalgeschützten Fassaden ist der Austausch gegen Kunststofffenster ohnehin häufig nicht zulässig. Eine Sanierung ist in der Regel günstiger als ein Kompletttausch und bewahrt den historischen Charakter der Fassade. Wir beraten Sie gerne, welche Lösung für Ihre Fenster am sinnvollsten ist.
A: Das hängt vom Zustand der Holzsubstanz ab. Wenn Rahmen und Flügel grundsätzlich intakt sind, ist eine Sanierung mit neuen Dichtungen, Beschlägen und Isolierglas im Innenflügel fast immer die bessere Wahl. Sie ist günstiger, bewahrt die historische Optik und erreicht U-Werte von 1,0 bis 1,5 W/m²K. Wenn das Holz allerdings morsch ist, die Rahmen verzogen sind oder extremer Schallschutz benötigt wird, ist ein Tausch sinnvoller. In Schutzzonen und bei Denkmalschutz muss das äußere Erscheinungsbild erhalten bleiben, was oft Kastenfenster-Nachbauten erfordert. Wir besichtigen Ihre Fenster kostenlos und beraten Sie ehrlich, welche Variante bei Ihnen die richtige ist.
A: In Wien kommt es auf den Standort an. Bei Gebäuden in Schutzzonen oder Baujahr vor 1945 ist eine Bauanzeige bei der MA 37 erforderlich. Die MA 19 prüft dann, ob die neuen Fenster zum Erscheinungsbild der Fassade passen. Außerhalb von Schutzzonen und bei Gebäuden nach 1945 ist der Fenstertausch bewilligungsfrei. Bei denkmalgeschützten Gebäuden brauchen Sie zusätzlich die Zustimmung des Bundesdenkmalamts. Hier sind in der Regel nur Sanierungen oder originalgetreue Nachbauten zulässig. Wir klären die Genehmigungsfrage für Sie und übernehmen die Behördenwege.
A: Die Stadt Wien fördert über die Wohnbauförderung (MA 50) den Einbau von Schall- und Wärmeschutzfenstern mit einem Zuschuss von 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Voraussetzung ist, dass alle Fenster der Wohnung getauscht werden, das Gebäude mindestens 20 Jahre alt ist und die Wohnung als Hauptwohnsitz dient. Die neuen Fenster müssen einen U-Wert von maximal 1,40 W/m²K erreichen. Der Sanierungsbonus des Bundes ist seit Februar 2026 für neue Anträge ausgesetzt. Besonders lohnenswert ist der Fenstertausch als Teil einer thermischen Gesamtsanierung, da dabei höhere Fördersummen möglich sind. Wir beraten Sie zu den aktuellen Programmen.
A: Die Kosten variieren je nach Fenstertyp und Einbausituation. Standardfenster aus Holz-Alu mit Dreifachverglasung kosten zwischen 500 und 1.200 Euro pro Stück inklusive Einbau. Kastenfenster-Nachbauten, die optisch dem Original entsprechen und in Schutzzonen oft vorgeschrieben sind, liegen bei 1.500 bis 2.500 Euro pro Fenster. Eine Sanierung bestehender Kastenfenster mit Dichtungen, Beschlägen und neuem Isolierglas kostet 300 bis 900 Euro pro Fenster. Für eine typische Altbauwohnung mit 8 bis 10 Fenstern sollten Sie beim Komplettaustausch mit 5.000 bis 25.000 Euro rechnen, abhängig vom Fenstertyp. Die Wiener Wohnbauförderung kann bis zu 35 Prozent dieser Kosten abdecken.
A: Eine Kastenfenster-Sanierung kostet in Wien zwischen 100 und 1.500 Euro pro Fenster, je nach Umfang. Reine Dichtungs- und Beschlagserneuerung liegt bei 100 bis 200 Euro, eine neue Isolierverglasung im Innenflügel bei 300 bis 500 Euro. Eine Vollsanierung mit Restauration und Isolierung schlägt mit 500 bis 900 Euro pro Fenster zu Buche, eine denkmalgerechte Komplettrestauration mit 900 bis 1.500 Euro. Für eine typische Altbauwohnung mit acht bis zehn Fenstern bedeutet das 4.000 bis 15.000 Euro. Im Vergleich zu einem kompletten Tausch mit Nachbauten (12.000 bis 25.000 Euro) sparen Sie damit oft mehr als die Hälfte. Details zu passenden Förderungen finden Sie in unserem Überblick zur <a href="https://flarent.at/leistungen/altbausanierung">Altbausanierung in Wien</a>.
A: In den meisten Fällen ja. Eine Kastenfenster-Sanierung kostet 500 bis 900 Euro pro Fenster, ein Tausch mit Nachbauten 1.500 bis 2.500 Euro. Die Dämmwerte sanierter Kastenfenster (U-Wert 1,0 bis 1,5 W/m²K) liegen nahe an modernen Fenstern, und das Luftpolster zwischen den Flügeln wirkt als zusätzliche Schalldämmung. In den Schutzzonen der Gründerzeitbezirke wie 1., 6., 7., 8., 9. und 18. Bezirk ist die Sanierung ohnehin meist die einzige zulässige Variante. Wenn die Holzsubstanz intakt ist, bleibt also mehr im Geldbörsel, die Optik wird erhalten und die Förderfähigkeit über die Wiener Wohnbauförderung bleibt bestehen.
A: Ein schlüsselfertiger Dachausbau kostet in Wien zwischen 1.800 und 3.000 Euro pro Quadratmeter, je nach Ausstattung und Gebäudezustand. Ein einfacher Standardausbau in gutem Bestand beginnt bei rund 1.800 €/m², gehobene Ausführungen mit Gauben oder Terrasse liegen bei 2.200 bis 3.000 €/m². Bei komplexen Projekten mit Denkmalschutz oder aufwendiger Statik können die Kosten auch über 3.000 €/m² steigen. Dazu kommen Nebenkosten (Architekt, Statik, Behörden) von rund 15 bis 18 % der Bausumme.
A: Die Nebenkosten machen etwa 15 bis 18 % der Gesamtkosten aus und werden häufig unterschätzt. Dazu gehören das Architektenhonorar (12–15 % der Bausumme), die Kosten für den Statiker, Behördengebühren der MA 37 und gegebenenfalls der MA 19, der Energieausweis sowie die Baustelleneinrichtung und -logistik. Bei einer Bausumme von 250.000 Euro sind das zusätzlich rund 37.500 bis 45.000 Euro, die von Anfang an eingeplant werden sollten.
A: Die Wiener Wohnbauförderung (MA 50) unterstützt den Dachgeschoßausbau zur Eigennutzung mit einem Förderdarlehen zu 1 % Zinsen und 30 Jahren Laufzeit. Die Dachdämmung war bisher auch über die Sanierungsoffensive des Bundes mit bis zu 5.000 Euro förderbar. Allerdings sind seit Februar 2026 die Neuregistrierungen für Einzelmaßnahmen gestoppt, da das Budget erschöpft ist. Ob und wann neue Mittel freigegeben werden, ist offen. Wir beraten Sie im Erstgespräch, welche Programme aktuell verfügbar sind.
A: Eine kleine Gaube beginnt bei rund 3.000 Euro, größere Konstruktionen kosten 7.000 bis 10.000 Euro und mehr. Die Kosten hängen von der Bauweise, der Größe und den Auflagen ab. In Wiener Schutzzonen muss die MA 19 die Gestaltung genehmigen, was den Planungsaufwand erhöht. Im Vergleich dazu kosten Dachflächenfenster mit rund 700 Euro pro Stück deutlich weniger und sind die wirtschaftlichere Alternative, wenn die Raumhöhe ausreicht.
A: Die Preisspanne ergibt sich aus den unterschiedlichen Voraussetzungen jedes Gebäudes. Der wichtigste Faktor ist die Statik: Bei tragfähigem Bestand fällt der Rohbau günstiger aus, bei nötigen Deckenverstärkungen oder Stahlkonstruktionen steigen die Kosten erheblich. Denkmalschutzauflagen, aufwendige Gauben, Dachterrassen und die Frage, ob ein Aufzug nachgerüstet werden soll, machen weitere Unterschiede aus. Eine individuelle Besichtigung vor Ort ist deshalb unerlässlich, erst dann lässt sich eine belastbare Kostenschätzung erstellen.
A: In der Praxis werden die beiden Begriffe weitgehend synonym verwendet. Von einem Dachbodenausbau spricht man meist dann, wenn ein bislang ungenutzter, nicht ausgebauter Dachboden erstmals zu Wohnraum gemacht wird. Dachausbau ist der breitere Oberbegriff und umfasst auch den Umbau eines bereits bestehenden Dachgeschoßes. Für die Kostenplanung ist die Wortwahl zweitrangig, die Preisspannen im Wiener Markt sind für beide Varianten dieselben und liegen bei 1.800 bis 3.000 €/m².
A: Der Dachbodenausbau in Wien bewegt sich im selben Preisrahmen wie der Dachausbau: 1.800 bis 3.000 €/m² für eine schlüsselfertige Ausführung. Für einen 60 m² Dachboden mit Dachflächenfenstern landen Sie bei rund 110.000 bis 140.000 Euro, für 80 m² mit kleiner Gaube bei 170.000 bis 220.000 Euro, für 100 m² mit Dachterrasse bei 240.000 bis 300.000 Euro. Die Kosten pro m² sinken tendenziell, je größer die ausgebaute Fläche ist, weil sich Fixposten wie Architektenhonorar und Baustelleneinrichtung auf mehr Quadratmeter verteilen.
A: Eine Altbausanierung in Wien kostet je nach Umfang zwischen 400 und 1.500 Euro pro Quadratmeter. Eine Teilsanierung mit Malerei und Böden liegt bei 400 bis 700 €/m², eine mittlere Sanierung mit Bad und Elektrik bei 700 bis 1.000 €/m², eine Komplettsanierung bei 950 bis 1.500 €/m². Luxussanierungen und Objekte im Denkmalschutz starten ab 1.500 €/m². Eine detaillierte Aufschlüsselung mit Beispielrechnungen finden Sie in unserem Ratgeber <a href="https://flarent.at/post/altbausanierung-kosten-wien">Altbausanierung Kosten Wien</a>.
A: Besondere Auflagen gelten vor allem in den Schutzzonen der Gründerzeit-Bezirke 1., 6., 7., 8., 9. und 18. Bezirk, etwa rund um Spittelberg, Josefstadt und Alsergrund. Dort dürfen Fassaden, Dachlandschaften und Kastenfenster nicht ohne Zustimmung der MA 19 verändert werden. Bei denkmalgeschützten Gebäuden kommt zusätzlich das Bundesdenkmalamt ins Spiel. Wir klären vor Planungsbeginn, welche Zone für Ihr Objekt gilt, und passen die Sanierungsmaßnahmen entsprechend an.
A: In Wien stehen 2026 mehrere Förderprogramme zur Verfügung. Die Bundes-Sanierungsoffensive fördert seit 2. Februar 2026 nur noch den Kesseltausch mit bis zu 30 % der förderfähigen Kosten; der Sanierungsbonus für Einzelmaßnahmen ist für neue Anträge pausiert. Die Wiener Wohnbauförderung (MA 50) und THEWOSAN unterstützen weiterhin thermische Verbesserungen, Heizungstausch und Schallschutzfenster. Einen aktuellen Überblick aller Zuschüsse, Voraussetzungen und Antragswege finden Sie im Beitrag <a href="https://flarent.at/post/altbausanierung-wien-alle-foerderungen-2026-im-ueberblick">Altbausanierung Förderungen Wien 2026</a>.
A: Reine Instandhaltungsarbeiten wie Malerei, Bodenverlegung oder der Austausch von Sanitärobjekten sind in Wien bewilligungsfrei. Sobald jedoch tragende Bauteile verändert, Grundrisse umgestaltet, Fenster in Fassaden versetzt oder die Raumwidmung geändert wird, ist eine Baubewilligung nach der Wiener Bauordnung erforderlich. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Häusern in Schutzzonen gelten zusätzliche Auflagen durch das Bundesdenkmalamt und die MA 19. Wir klären für Sie im Rahmen der Projektplanung, welche Genehmigungen für Ihr Sanierungsvorhaben erforderlich sind.
A: Eine Komplettsanierung einer Altbauwohnung mit 80–120 m² dauert in der Regel 3 bis 5 Monate reine Bauzeit. Dazu kommt eine Planungsphase von 4 bis 8 Wochen sowie gegebenenfalls die Dauer des Behördenverfahrens, wenn baubewilligungspflichtige Maßnahmen geplant sind. Bei größeren Objekten wie der Sanierung ganzer Zinshäuser kann die Bauzeit 6 bis 12 Monate oder mehr betragen. Als Generalunternehmer koordinieren wir alle Gewerke so, dass die Arbeiten effizient ineinandergreifen und Wartezeiten minimiert werden.
A: Ja, die Grundrissanpassung ist einer der häufigsten Wünsche bei einer Altbausanierung. Typische Wiener Altbauwohnungen haben oft eine Zimmerfluchtenstruktur oder viele kleine Räume, die nicht mehr den heutigen Wohnbedürfnissen entsprechen. Durch das Entfernen oder Versetzen von nicht tragenden Zwischenwänden lassen sich offene Wohn-Ess-Bereiche, größere Bäder oder praktischere Raumaufteilungen realisieren. Bei tragenden Wänden ist ein statischer Nachweis erforderlich und Durchbrüche müssen mit Stahlträgern abgefangen werden. Grundrissänderungen sind in Wien baubewilligungspflichtig.
A: Die Elektroinstallation in Wiener Altbauten ist häufig veraltet und entspricht nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards. Typische Probleme sind Zweidraht-Leitungen ohne Schutzleiter, zu gering dimensionierte Zuleitungen und fehlende FI-Schutzschalter. Bei einer Sanierung empfiehlt sich eine Kompletterneuerung der Elektrik inklusive neuem Verteiler, ausreichend Stromkreisen und zeitgemäßen Steckdosenpositionen. Die Kosten für eine neue Elektroinstallation liegen bei einer Altbauwohnung in der Regel zwischen 8.000 und 20.000 Euro, abhängig von Größe und Ausstattungswünschen. Die Installation muss nach der OVE E 8101 erfolgen.
A: In den meisten Fällen ist die Altbausanierung in Wien wirtschaftlicher als ein Abriss und Neubau. Die Sanierung nutzt die vorhandene Bausubstanz (Fundamente, tragende Wände, Dachstuhl) und kostet bei einer umfassenden Modernisierung 950 bis 1.500 €/m², während ein Neubau in Wien bei 2.500 bis 4.000 €/m² liegt. Zudem entfallen bei einer Sanierung die Abrisskosten und die oft langwierigen Neubau-Genehmigungsverfahren. In Schutzzonen ist ein Abriss ohnehin häufig nicht zulässig. Darüber hinaus sind für Sanierungen mehr Fördermittel verfügbar als für Neubauten.
A: Bei einer Altbausanierung in Wien wird die Heizung häufig von einer Gasthermen- oder Ölheizungsanlage auf ein modernes, erneuerbares Heizsystem umgestellt. Wärmepumpen (Luft-Wasser oder Erdwärme) sind die gängigste Alternative und werden über die Bundes-Sanierungsoffensive als Kesseltausch mit bis zu 30 % der Kosten gefördert. Zusätzlich gibt es Wiener Landesförderungen. In Zinshäusern kommt oft ein zentraler Fernwärmeanschluss in Frage, da das Fernwärmenetz in Wien gut ausgebaut ist. Fußbodenheizungen sind in Altbauten mit ausreichender Raumhöhe eine komfortable Option und lassen sich gut mit Wärmepumpen kombinieren. Wir planen die Heizungsmodernisierung als Teil der Gesamtsanierung, um alle Gewerke optimal aufeinander abzustimmen.
A: In Wiener Altbauten, insbesondere bei Gebäuden aus den 1950er- bis 1980er-Jahren, können Schadstoffe wie Asbest (in Eternitplatten, Fliesenkleber, Putzen), Blei (in alten Wasserleitungen und Farben) oder PAK (in alten Parkettkleber) vorhanden sein. Vor Beginn der Sanierung muss eine Schadstoffuntersuchung durch ein zertifiziertes Labor erfolgen. Die Entfernung asbesthaltiger Materialien darf in Österreich nur von zertifizierten Fachfirmen unter Einhaltung strenger Schutzmaßnahmen durchgeführt werden. Wir organisieren die Schadstoffprüfung und koordinieren bei Bedarf die fachgerechte Entsorgung als Teil des Sanierungsprojekts.
A: Ein Generalunternehmer wie Flarent GmbH koordiniert alle Gewerke der Altbausanierung (von Abbruch und Entsorgung über Elektrik, Sanitär und Heizung bis zu Trockenbau, Böden und Malerarbeiten) aus einer Hand. Das bietet entscheidende Vorteile gegenüber der Einzelvergabe: einen einzigen Ansprechpartner, einen verbindlichen Gesamtpreis, kürzere Bauzeiten durch abgestimmte Gewerkeplanung und klare Verantwortlichkeiten bei der Gewährleistung. Besonders bei Altbausanierungen, wo oft unerwartete Befunde auftreten, ist die flexible Koordination durch einen erfahrenen Generalunternehmer ein großer Vorteil. Wir decken Bautechnik und Haustechnik gleichermaßen ab, was Schnittstellenprobleme zwischen diesen Bereichen eliminiert.
A: Die Kosten der thermischen Sanierung in Wien lassen sich am besten pro Bauteil angeben. Eine Fassadendämmung mit WDVS kostet 80 bis 150 Euro pro m² Fassadenfläche, eine Kellerdeckendämmung 25 bis 50 Euro pro m², die Dämmung der obersten Geschoßdecke 30 bis 60 Euro pro m², eine Dachdämmung 80 bis 200 Euro pro m² und ein neues Fenster 500 bis 1.200 Euro. Für ein typisches Wiener Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche liegt eine umfassende thermische Sanierung vor Abzug von Förderungen zwischen 25.000 und 60.000 Euro. Mit <a href="https://www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung/thewosan/">THEWOSAN</a> und weiteren Landesförderungen reduziert sich die Eigeninvestition deutlich.
A: Eine fachgerecht umgesetzte thermische Sanierung senkt den Heizwärmebedarf typischerweise um 30 bis 50 Prozent. Bei schlecht gedämmten Altbauten mit ungedämmter Fassade, alten Kastenfenstern und unisoliertem Dach sind Einsparungen bis zu 70 Prozent möglich. Die Investition amortisiert sich unter den aktuellen Energiepreisen in 10 bis 15 Jahren, bei kombinierter Förderung häufig schneller.
A: In Wien ist THEWOSAN das zentrale Förderprogramm mit Zuschüssen von 25 bis 35 Prozent der förderbaren Kosten, je nach erreichtem Energiestandard. Die MA 50 Wohnungsverbesserung fördert Einzelmaßnahmen wie Schallschutzfenster oder Standardanhebung. Die bundesweite <a href="https://www.sanierungsoffensive.gv.at/">Sanierungsoffensive 2026–2030</a> ist seit 2. Februar 2026 umgestellt: Neue Anträge sind nur noch für den Kesseltausch möglich (bis zu 30 Prozent), der Sanierungsbonus für Einzelmaßnahmen ist für Neuanträge pausiert. Für ganze Zinshäuser kommt die Sockelsanierung in Frage. Wichtig: Alle Anträge müssen vor Baubeginn gestellt werden.
A: Ja, und im Wiener Altbau ist sie oft die einzige Möglichkeit, weil die historischen Stuckfassaden erhalten werden müssen. Innendämmung ist bauphysikalisch anspruchsvoller als ein WDVS von außen und verlangt eine sorgfältige Feuchteberechnung. Wir setzen kapillaraktive Systeme wie Calciumsilikat oder spezielle Mineralschaumplatten ein, die Feuchtigkeit abführen statt sie einzuschließen. Der Wohnflächenverlust beträgt je nach System 4 bis 8 Zentimeter pro Außenwand. In Kombination mit einer sauberen <a href="https://flarent.at/post/fenstertausch-im-wiener-altbau-was-sie-wirklich-wissen-muessen">Kastenfenster-Sanierung</a> erreicht man dadurch auch im Gründerzeithaus sehr gute energetische Werte.
A: Eine reine Fassadendämmung an einem Einfamilienhaus ist in der Regel in zwei bis drei Wochen abgeschlossen. Ein umfassendes Paket mit Fassade, Dach, Fenstern und Kellerdecke dauert vier bis acht Wochen reine Bauzeit. Dazu kommt die Planungs- und Förderantragsphase von rund sechs bis zwölf Wochen, bevor die Arbeiten starten. Bei Mehrparteienhäusern und Zinshäusern verlängert sich die Bauzeit entsprechend, hier rechnen wir je nach Umfang mit drei bis sechs Monaten.
A: Beides hat seine Berechtigung. Eine Gesamtsanierung bringt den größten energetischen Effekt, ist wirtschaftlich am günstigsten pro eingespartem kWh und qualifiziert für die höchsten Förderstufen bei THEWOSAN. Eine schrittweise Sanierung verteilt die Investition über mehrere Jahre und ist für viele Eigentümer budgetär realistischer. Wichtig ist die richtige Reihenfolge: Zuerst die Gebäudehülle (Fassade, Dach, Fenster, Kellerdecke), dann die Haustechnik anpassen. Wer zuerst die Heizung tauscht und danach dämmt, steht mit einer überdimensionierten Anlage da.
A: Ein Dachausbau in Wien kostet je nach Ausstattung und Gebäudezustand zwischen 1.800 und 3.000 Euro pro Quadratmeter. Ein Standardausbau mit einfacher Ausstattung in gut erhaltenem Bestand liegt bei etwa 1.800–2.200 €/m², während gehobene Ausführungen mit Gauben, Terrassen und hochwertigen Materialien 2.200–3.000 €/m² kosten. Ultra-komplexe Altbauprojekte mit umfangreichen statischen Maßnahmen oder strengen Denkmalschutzauflagen können ab 3.000 €/m² liegen. Eine <a href="https://flarent.at/post/dachausbau-kosten-wien-was-ein-dachbodenausbau-wirklich-kostet">detaillierte Kostenaufschlüsselung nach Gewerken</a> finden Sie in unserem Kostenguide.
A: Dachbodenausbau und Dachausbau werden preislich gleich kalkuliert, der Kostenrahmen liegt in beiden Fällen bei 1.800–3.000 €/m² schlüsselfertig. Für ein typisches Zinshaus-Dachgeschoß mit 80–120 m² ergibt sich eine Gesamtinvestition zwischen rund 150.000 und 360.000 Euro. Der tatsächliche Preis hängt stark vom Zustand des Bestandsdachstuhls, der notwendigen Statik und dem gewünschten Ausstattungsniveau ab. Im <a href="https://flarent.at/post/dachausbau-kosten-wien-was-ein-dachbodenausbau-wirklich-kostet">Kostenguide Dachbodenausbau</a> rechnen wir ein konkretes Beispielprojekt durch.
A: In der Praxis werden beide Begriffe synonym verwendet, und auch die Wiener Baupolizei behandelt die Vorhaben nach denselben Paragrafen. Als Dachbodenausbau bezeichnet man meist die erstmalige Umwandlung eines ungenutzten Dachbodens in Wohnfläche, während Dachausbau häufiger den Umbau oder die Erweiterung eines bereits ausgebauten Dachstuhls meint. In einem Wiener Gründerzeithaus steht am Ende meist dasselbe Projekt dahinter. Entscheidend für Planung und Kosten ist nicht der Name, sondern der bauliche Ausgangszustand.
A: Ja, in Wien ist für einen Dachausbau in der Regel eine Baubewilligung gemäß Wiener Bauordnung erforderlich. Die Einreichung erfolgt bei der MA 37 (Baupolizei) und umfasst Einreichpläne, statische Nachweise und Energieausweise. In Schutzzonen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden ist zusätzlich die Zustimmung der MA 19 und des Bundesdenkmalamts notwendig. Der Genehmigungsprozess dauert in Wien erfahrungsgemäß 3–6 Monate, weshalb eine frühzeitige Planung empfehlenswert ist. Alle Details im <a href="https://flarent.at/post/dachausbau-in-wien-genehmigung-kosten-und-ablauf">Ratgeber zur Dachausbau-Genehmigung</a>.
A: Die reine Bauzeit für einen Dachausbau beträgt in der Regel 3 bis 6 Monate, abhängig von Größe, Komplexität und Witterung. Dazu kommt die Planungs- und Genehmigungsphase, die bei der Wiener Baupolizei (MA 37) erfahrungsgemäß 3–6 Monate in Anspruch nimmt. Vom ersten Beratungsgespräch bis zum Einzug sollte man insgesamt mit 9 bis 14 Monaten rechnen. Bei einem Generalunternehmer wie Flarent GmbH wird die Bauzeit durch die koordinierte Gewerkesteuerung optimiert.
A: Für Dachausbauten in Wien stehen mehrere Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Die <a href="https://www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung/">Wiener Wohnbauförderung (MA 50)</a> unterstützt den Dachgeschoßausbau in Wohngebäuden mit zinsgünstigen Landesdarlehen (aktuell 1 %), insbesondere bei gleichzeitiger thermischer Verbesserung. Im Rahmen der <a href="https://www.sanierungsoffensive.gv.at/">Sanierungsoffensive</a> des Bundes sind seit Februar 2026 neue Anträge nur noch für den Kesseltausch möglich; der Sanierungsbonus für Einzelmaßnahmen ist für neue Anträge pausiert. Zusätzlich können Photovoltaikanlagen auf dem neuen Dach über OeMAG-Förderungen bezuschusst werden. Die genauen Förderbedingungen ändern sich regelmäßig, daher beraten wir unsere Kunden individuell zu den aktuellen Möglichkeiten.
A: Grundsätzlich lässt sich fast jeder Dachboden ausbauen, allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Die Wiener Bauordnung verlangt eine lichte Raumhöhe von mindestens 2,40 m in Aufenthaltsräumen, im Dachgeschoß reichen 2,30 m über mindestens der halben Grundfläche. Entscheidend sind außerdem die Tragfähigkeit der bestehenden Konstruktion, die Belichtungsmöglichkeiten und die brandschutztechnischen Gegebenheiten. Bei vielen Wiener Gründerzeithäusern sind statische Verstärkungen notwendig, da die bestehenden Tramdecken nicht für Wohnlasten dimensioniert wurden. Eine professionelle Machbarkeitsprüfung vor Projektbeginn klärt, welche Maßnahmen erforderlich sind.
A: Beim Dachausbau wird das bestehende Dachgeschoß zu Wohnraum umgebaut, wobei die vorhandene Dachkonstruktion beibehalten oder angepasst wird. Bei einer Aufstockung wird das Gebäude um ein oder mehrere vollständige Geschosse erweitert, oft in Leichtbauweise, um die Belastung des Altbaus zu minimieren. Eine Aufstockung bietet mehr Raumgewinn, ist aber planungs- und kostenintensiver und erfordert umfangreichere statische Nachweise. In Wien entscheidet die Flächenwidmung, ob und in welchem Ausmaß eine Aufstockung zulässig ist.
A: Die beste Dachdämmung hängt von der Konstruktion und dem Budget ab. Mineralwolle (Steinwolle oder Glaswolle) bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und hervorragenden Brandschutz, was bei Wiener Mehrparteienhäusern besonders relevant ist. Holzfaserplatten sind ökologisch vorteilhaft und bieten einen besseren sommerlichen Hitzeschutz. PUR/PIR-Platten haben die höchste Dämmleistung bei geringster Stärke, was bei begrenzter Raumhöhe ein Vorteil sein kann. Der U-Wert muss mindestens die OIB-Richtlinie 6 erfüllen, bei Förderansuchen gelten oft strengere Werte.
A: Ja, Dachterrassen sind eine der attraktivsten Möglichkeiten beim Dachausbau und steigern den Wert der Wohnung erheblich. In Wien muss die Terrasse in der Baubewilligung genehmigt werden, wobei die MA 19 (Architektur und Stadtgestaltung) bei der äußeren Gestaltung mitentscheidet, besonders in Schutzzonen. Technisch erfordern Dachterrassen eine professionelle Abdichtung, eine ausreichende Tragfähigkeit und einen normgerechten Geländerabschluss. Die Kosten für eine Dachterrasse liegen je nach Ausführung bei ca. 500–1.200 €/m² zusätzlich zu den regulären Ausbaukosten.
A: Ein Generalunternehmer koordiniert alle Gewerke, von Statik und Zimmerer über Dachdecker, Installateur und Elektriker bis hin zum Trockenbauer und Maler, aus einer Hand. Das bedeutet einen einzigen Ansprechpartner, eine durchgängige Kostenkontrolle und weniger Reibungsverluste zwischen den Gewerken. Gerade beim Dachausbau, wo Bautechnik und Haustechnik eng verzahnt sind, vermeidet dies typische Fehlerquellen an den Schnittstellen. Bei Flarent GmbH decken wir sowohl Bau- als auch Haustechnik ab, was die Koordination zusätzlich vereinfacht und die Bauzeit verkürzt.
A: Ein professioneller Dachausbau steigert den Immobilienwert in Wien in der Regel deutlich über die Investitionskosten hinaus. In gefragten Bezirken innerhalb des Gürtels liegen die Quadratmeterpreise für Dachgeschoßwohnungen bei 6.000–12.000 Euro, während die Ausbaukosten bei 1.800–3.000 €/m² liegen. Damit amortisiert sich die Investition rechnerisch oft bereits mit dem Ausbau. Zusätzlich profitieren Eigentümer von höheren Mieteinnahmen, da Dachgeschoßwohnungen mit Terrasse und modernem Ausbaustandard in Wien besonders nachgefragt sind.
A: Die Kosten für einen Heizungstausch in Wien liegen 2026 zwischen 3.000 Euro für einen einfachen Fernwärmeanschluss in der Wohnung und 50.000 Euro für eine Erdwärme-Wärmepumpe im Einfamilienhaus. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus kostet 20.000 bis 35.000 Euro, eine Pelletheizung 18.000 bis 30.000 Euro, eine neue Gastherme im 1:1-Austausch 2.400 bis 7.000 Euro. Zu beachten sind Zusatzposten wie Niedertemperatur-Heizkörper (350 bis 650 Euro pro Stück), nachträgliche Fußbodenheizung (60 bis 130 Euro/m²), Kernbohrungen und die Verstärkung des Stromanschlusses. Nach Abzug der aktuellen Förderungen von Bund und Land Wien kann sich der Eigenanteil für eine Wärmepumpe im Eigenheim auf unter 12.500 Euro reduzieren.
A: Ja, in den allermeisten Fällen. Eine Luft-Wärmepumpe kostet zwar 20.000 bis 35.000 Euro in der Anschaffung, nach Abzug der Förderungen von bis zu 15.500 Euro liegt der Eigenanteil aber oft unter dem Preis einer neuen Gastherme über 15 Jahre gerechnet. Im Betrieb spart eine Wärmepumpe gegenüber Gas typischerweise 50 bis 70 Prozent der Heizkosten. Bei einem unserer Projekte im 6. Bezirk sank die monatliche Heizrechnung von 180 Euro Gas auf 55 Euro Strom. Dazu kommt, dass Österreich bis 2040 aus Gas aussteigen muss, ein 1:1-Tausch der Gastherme ist also nur eine kurze Verlängerung.
A: Die Bundesförderung "Kesseltausch" im Rahmen der Sanierungsoffensive gibt bis zu 30 Prozent der Investitionskosten, bei einer Wärmepumpe eine Pauschale von bis zu 7.500 Euro, bei Fernwärme bis zu 6.500 Euro. Die Stadt Wien fördert zusätzlich über die MA 50 mit 35 Prozent, maximal 8.000 Euro für das Eigenheim und 5.250 Euro für die Wohnung. In Summe sind bei einer Wärmepumpe im Einfamilienhaus bis zu 15.500 Euro Förderung möglich. Einkommensschwache Haushalte können über "Sauber Heizen für Alle" bis zu 100 Prozent der Kosten ersetzt bekommen. Wichtig: Über 60 Prozent des Kesseltausch-Budgets sind bereits vergeben, die Anträge müssen vor Projektbeginn gestellt werden.
A: In den meisten Fällen ja. Fernwärme in Wien wird üblicherweise mit Vorlauftemperaturen von 60 bis 70 Grad betrieben, bestehende Plattenheizkörper aus den vergangenen 20 bis 30 Jahren können damit in der Regel weiterverwendet werden. Getauscht werden muss nur, wenn die Heizkörper stark verkalkt oder beschädigt sind oder wenn das Gebäude ein altes Einrohrsystem aus den 60er- und 70er-Jahren hat. Bei einer Wärmepumpe ist die Situation anders: Dort sind Niedertemperatur-Heizkörper (350 bis 650 Euro pro Stück) oder eine Fußbodenheizung meist notwendig, weil die Wärmepumpe effizient nur mit Vorlauftemperaturen um 35 bis 45 Grad arbeitet.
A: Ein klassischer Umstieg von einer Gastherme auf eine Wärmepumpe dauert in einer Wiener Altbauwohnung drei bis fünf Arbeitstage. Darin enthalten sind Demontage der alten Anlage, Kernbohrung für die Leitungsführung, Installation der Außen- und Inneneinheit, Anschluss an den Heizkreis und Inbetriebnahme. Wenn gleichzeitig eine Fußbodenheizung eingebaut wird, verlängert sich die Bauzeit um ein bis zwei Wochen, weil Estrich aushärten muss. Bei einem Fernwärmeanschluss mit Rückbau der Gasleitung rechnen Sie mit ein bis zwei Wochen. Wir planen den Tausch idealerweise zwischen April und September, damit die heizungslose Zeit in die warmen Monate fällt.
A: Nicht unbedingt alle, aber die meisten. Wärmepumpen arbeiten effizient mit Vorlauftemperaturen von 35 bis 45 Grad. Klassische Plattenheizkörper aus der Gasthermen-Ära sind für 70 bis 80 Grad ausgelegt und geben bei niedrigeren Temperaturen zu wenig Wärmeleistung ab. Die Lösung sind größer dimensionierte Niedertemperatur-Heizkörper, die pro Stück 350 bis 650 Euro kosten. Alternativ kann eine nachträgliche Fußbodenheizung eingebaut werden (60 bis 130 Euro/m²). In gut gedämmten Altbauten mit bereits großzügig dimensionierten Heizkörpern kann der Tausch in einzelnen Räumen entfallen, das prüfen wir bei der Erstbesichtigung mit einer Heizlastberechnung.
A: Im Neubau liegt eine Standardinstallation bei 90 bis 180 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, inklusive Material und Montage. Bei einer Komplettsanierung im Altbau rechnen Sie mit 120 bis 250 Euro pro Quadratmeter, da zusätzlicher Aufwand für das Entfernen alter Leitungen und das Stemmen neuer Schlitze anfällt. Für eine 90-m²-Altbauwohnung bedeutet das eine Investition von rund 10.800 bis 22.500 Euro. Wir erstellen Ihnen nach einer persönlichen Besichtigung ein verbindliches Angebot mit Einzelpositionen.
A: Wenn die Installation älter als 30 bis 40 Jahre ist, empfehlen wir in der Regel eine Kompletterneuerung. Alte Aluminium-Leitungen, fehlende FI-Schutzschalter und zu wenige Stromkreise sind ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Bei neueren Anlagen kann unter Umständen eine Teilsanierung ausreichen, etwa ein Verteilerumbau mit Nachrüstung von FI-Schutzschaltern. Wir prüfen den Zustand Ihrer bestehenden Anlage und beraten Sie ehrlich, welche Maßnahmen wirklich notwendig sind und welche nicht.
A: Bei einer durchschnittlichen Wohnung mit 60 bis 100 Quadratmetern dauert die komplette Elektrosanierung in der Regel zwei bis vier Wochen. Die Dauer wird durch Stemmarbeiten, Verputzen und Trocknungszeiten beeinflusst. Weil wir als Generalunternehmer Elektrik und Bautechnik aus einer Hand liefern, entfallen die typischen Wartezeiten zwischen den Gewerken, und der Gesamtzeitplan bleibt kurz.
A: Der Elektrobefund (E-Befund) ist ein normgerechtes Prüfprotokoll, das den Zustand Ihrer Elektroanlage dokumentiert. Bei der Vermietung einer Hauptmietwohnung muss der Vermieter sicherstellen, dass die Anlage bei der Übergabe in betriebssicherem Zustand ist, und das durch eine befugte Fachkraft dokumentieren lassen. Eine starre gesetzliche Frist, die alle zehn Jahre eine Prüfung erzwingt, gibt es bei bestehenden Mietwohnungen nicht. Empfohlen wird eine Kontrolle alle fünf bis zehn Jahre, zusätzlich bei jedem Mieterwechsel und beim Verkauf. Die Kosten liegen je nach Wohnungsgröße zwischen 300 und 900 Euro.
A: Direkte Förderungen für reine Elektroarbeiten sind in Österreich selten. Aber im Rahmen größerer Sanierungen werden Elektroinstallationen mitgefördert, etwa über die Wiener Wohnbauförderung (MA 50). Für Wallboxen in Mehrparteienhäusern gibt es eigene Förderprogramme des Klima- und Energiefonds. Auch bei der <a href="https://flarent.at/leistungen/photovoltaik">Photovoltaik-Anbindung</a> sind die Elektroarbeiten Teil der förderfähigen Kosten. Wir beraten Sie, welche Förderungen auf Ihr Projekt anwendbar sind.
A: Ja, und seit dem Wohnungseigentumsänderungsgesetz 2022 ist es deutlich einfacher geworden. Für einfache Ladestationen greift eine Zustimmungsfiktion, die den Einbau deutlich erleichtert. Technisch braucht es eine eigene Zuleitung vom Verteiler zum Stellplatz, und die vorhandene Hausanschlussleistung muss ausreichen. Wir prüfen die Gegebenheiten, installieren ein intelligentes Lademanagement und übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber. Für E-Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern gibt es zudem Förderungen.
A: Für die reine Elektroinstallation ist in Österreich keine Baugenehmigung erforderlich. Allerdings darf die Arbeit nur von einem konzessionierten Elektrotechnikbetrieb durchgeführt werden. Das ist gesetzlich im Elektrotechnikgesetz 1992 geregelt. Nach Abschluss der Installation muss ein Erstprüfungsbefund nach OVE E 8101 erstellt werden, der dem Netzbetreiber und der Versicherung vorgelegt wird.
A: Weil bei einer Sanierung die Elektroinstallation nur ein Teil der Arbeit ist. Der Elektriker verlegt die Leitungen. Aber wer stemmt die Schlitze? Wer verputzt danach die Wände? Wer koordiniert die Termine zwischen Elektriker und Verputzer? Bei Einzelvergabe entstehen genau hier die typischen Probleme: Wartezeiten, Schnittstellenverluste, gegenseitige Schuldzuweisungen. Bei uns bekommen Sie Stemmarbeiten, Elektroinstallation und Verputz aus einer Hand. Das spart Zeit, Nerven und am Ende auch Geld.
A: Unbedingt. Das Verlegen von Leerrohren während einer Sanierung kostet nur wenige hundert Euro. Eine spätere Nachrüstung hingegen kostet Tausende. Wir empfehlen Leerrohre vor allem für <a href="https://flarent.at/leistungen/netzwerktechnik">Netzwerkverkabelung</a>, Photovoltaik-Anbindung, Smart-Home-Erweiterungen und E-Ladestationen. Während die Wände ohnehin geöffnet sind, ist der Mehraufwand minimal. Diese kleine Investition macht Ihre Immobilie zukunftssicher.
A: Die zentrale Norm ist die OVE E 8101, die seit 2020 die ältere E 8001 abgelöst hat. Sie regelt die Errichtung, den Betrieb und die Prüfung elektrischer Anlagen in Österreich. Darüber hinaus gilt das Elektrotechnikgesetz 1992 (ETG), das unter anderem die Konzessionspflicht für Elektroinstallationen festlegt. Wir arbeiten ausschließlich nach den aktuellen Normen und stellen sicher, dass Ihre Anlage alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt. ---
A: Eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus in Wien kostet zwischen 1.000 und 1.800 Euro pro kWp installierter Leistung. Für eine typische 10-kWp-Anlage liegt die Gesamtinvestition damit bei rund 11.000 bis 17.000 Euro inklusive Montage und Anschluss. Nach Abzug der verfügbaren Förderungen reduziert sich der Eigenanteil oft um mehrere Tausend Euro.
A: In Österreich werden Photovoltaikanlagen über den EAG-Investitionszuschuss der OeMAG sowie den Klima- und Energiefonds mit bis zu 160 Euro pro kWp gefördert. Zusätzlich gibt es Speicherförderungen von bis zu 150 Euro pro kWh und Landesförderungen der Stadt Wien. Die Förderprogramme lassen sich häufig kombinieren, wobei wir Sie bei der optimalen Ausschöpfung aller Zuschüsse unterstützen.
A: Die reine Montage einer Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus dauert in der Regel ein bis drei Arbeitstage. Der gesamte Prozess von der Erstberatung über Planung, Förderantrag und Genehmigung bis zur Inbetriebnahme beträgt typischerweise sechs bis zwölf Wochen. Die längste Wartezeit entsteht meist durch die Bearbeitung des Förderantrags und die Netzanmeldung bei den Wiener Netzen.
A: In Wien sind Photovoltaikanlagen auf bestehenden Dachflächen in den meisten Fällen bewilligungsfrei, sofern sie nicht über die Dachfläche hinausragen. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in Schutzzonen ist eine Genehmigung der MA 19 (Architektur und Stadtgestaltung) erforderlich. Wir klären die Genehmigungssituation für Ihr Objekt im Rahmen der Erstberatung und übernehmen bei Bedarf die gesamte behördliche Abwicklung.
A: Ein Batteriespeicher lohnt sich besonders dann, wenn Sie tagsüber wenig Strom verbrauchen und den Solarstrom abends und nachts nutzen möchten. Mit einem Speicher erhöhen Sie den Eigenverbrauchsanteil von etwa 30 auf 60 bis 80 Prozent, was die Wirtschaftlichkeit der Gesamtanlage deutlich verbessert. Bei aktuellen Speicherpreisen von 400 bis 800 Euro pro kWh und den verfügbaren Förderungen liegt die zusätzliche Amortisationszeit bei etwa 8 bis 12 Jahren.
A: Eine Photovoltaikanlage in Wien erzeugt pro kWp installierter Leistung etwa 950 bis 1.100 kWh Strom pro Jahr. Eine typische 10-kWp-Anlage auf einem Einfamilienhaus produziert somit zwischen 9.500 und 11.000 kWh jährlich, was in etwa dem Jahresverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts entspricht. Der tatsächliche Ertrag hängt von Ausrichtung, Dachneigung und möglicher Verschattung ab.
A: Ja, die Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpe ist eine der effizientesten Lösungen für klimafreundliches Heizen. Der selbst erzeugte Solarstrom kann die Wärmepumpe tagsüber direkt antreiben, was die Betriebskosten der Heizung um 30 bis 50 Prozent senkt. Bei einem zusätzlichen Batteriespeicher lässt sich der Solarstrom auch in den Abendstunden für die Wärmepumpe nutzen, was den Eigenverbrauchsanteil weiter steigert.
A: Grundsätzlich eignen sich die meisten Dachtypen für Photovoltaik – sowohl Steildächer als auch Flachdächer. Ideal ist eine Südausrichtung mit einer Neigung zwischen 25 und 35 Grad, aber auch Ost-West-Ausrichtungen liefern mit modernen Modulen wirtschaftliche Erträge von 85 bis 95 Prozent des Maximalwerts. Entscheidend ist, dass keine dauerhaften Verschattungen durch Nachbargebäude, Bäume oder Dachaufbauten vorliegen – dies prüfen wir bei der kostenlosen Standortanalyse.
A: Überschüssiger Solarstrom, den Sie nicht selbst verbrauchen, wird automatisch ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Die aktuellen Einspeisetarife in Österreich liegen je nach Anbieter und Marktpreis zwischen 5 und 10 Cent pro kWh. Da der Einspeiseerlös deutlich unter dem Bezugspreis liegt, empfehlen wir, den Eigenverbrauch durch einen Batteriespeicher oder intelligentes Lastmanagement zu maximieren.
A: Die Flarent GmbH bietet als Bautechnik- und Haustechnik-Unternehmen alle Gewerke aus einer Hand – von der Dachprüfung über die Elektroinstallation bis zur Integration mit Wärmepumpe oder Batteriespeicher. Das bedeutet abgestimmte Planung ohne Schnittstellenprobleme, ein einziger Ansprechpartner für das gesamte Projekt und die Sicherheit, dass sowohl die Dachmontage als auch die elektrische Installation fachgerecht ausgeführt werden. Wir kennen den Wiener Markt, die Förderlandschaft und die behördlichen Anforderungen.
A: Die Kosten einer Badsanierung in Wien hängen von Größe, Ausstattung und baulichem Aufwand ab. Für ein Standardbad mit 5 bis 8 m² rechnen Sie mit 8.000 bis 15.000 Euro inklusive Sanitärobjekte, Verrohrung, Fliesen und Elektrik. Gehobene Ausstattung mit bodenebener Dusche, großformatigen Fliesen und Markenarmaturen beginnt bei rund 20.000 Euro. Wir erstellen nach der Besichtigung ein transparentes Festpreisangebot ohne versteckte Kosten.
A: Eine Badsanierung dauert in der Regel 2 bis 4 Wochen, abhängig vom Umfang. Ein einfaches Bad ohne Leitungsverlegung kann in 7 bis 10 Werktagen fertig sein. Bei umfangreichen Projekten mit neuer Verrohrung, Estricharbeiten und Grundrissänderung sollten Sie mit 3 bis 4 Wochen rechnen. Wir erstellen vorab einen detaillierten Zeitplan.
A: Die ÖVGW-Richtlinie GK71 schreibt eine wiederkehrende Überprüfung von Gasinnenleitungen vor. In Wien beträgt das Prüfintervall in der Regel 15 Jahre, sofern keine kürzeren behördlichen Fristen gelten. Viele Eigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen sind sich dieser Pflicht nicht bewusst. Wir führen die Dichtigkeitsprüfung durch und erstellen das Protokoll für den Netzbetreiber.
A: Ja. Die MA 50 der Stadt Wien fördert den Ersteinbau von Bad und WC sowie den barrierefreien Umbau mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Wenn Sie gleichzeitig die Heizung von fossil auf erneuerbar tauschen, kommt die Bundesförderung Kesseltausch hinzu. Der früher beliebte Handwerkerbonus ist 2026 allerdings nicht mehr verfügbar. Wir beraten Sie individuell, welche Programme aktuell für Ihr Projekt passen.
A: Änderungen an Gasleitungen in einer Mietwohnung erfordern die schriftliche Zustimmung des Vermieters oder der Hausverwaltung. Zusätzlich muss die Arbeit von einem konzessionierten Fachbetrieb ausgeführt und dem Netzbetreiber (Wiener Netze) gemeldet werden. Bei denkmalgeschützten Häusern können weitere Auflagen bestehen. Wir übernehmen die fachgerechte Ausführung, erstellen alle Prüfprotokolle und unterstützen Sie bei der Abstimmung mit Hausverwaltung und Netzbetreiber.
A: Ein klassischer Installateur macht die Verrohrung und schließt die Sanitärobjekte an. Für Fliesen brauchen Sie einen Fliesenleger, für die Elektrik einen Elektriker, für Estrich und Abdichtung einen Baumeister. Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand. Wir sind Generalunternehmer mit eigenen Fachkräften für Bautechnik und Haustechnik. Das bedeutet: ein Ansprechpartner, ein Festpreis, keine Schnittstellenprobleme.
A: Sofort handeln: Keine Lichtschalter betätigen, keine offenen Flammen, keine elektrischen Geräte ein- oder ausschalten. Fenster öffnen, Wohnung verlassen und von außerhalb den Gasnotruf 128 anrufen (Wiener Netze, kostenlos, rund um die Uhr). Erst nachdem die Wiener Netze die Gefahrenstelle gesichert haben, darf die Wohnung wieder betreten werden.
A: Ja, und es wird sogar gefördert. Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz verbietet seit 2024 Gasheizungen im Neubau, und der Umstieg im Bestand wird durch die Bundesförderung Kesseltausch mit Pauschalbeträgen unterstützt. Wir kümmern uns um die Stilllegung Ihrer Gasleitungen und koordinieren mit unserer <a href="https://flarent.at/leistungen/heizung">Heizungsabteilung</a> die Installation des neuen Systems. Dank unserer Aufstellung als Generalunternehmer greifen alle Arbeiten nahtlos ineinander.
A: Wir setzen auf ÖVGW-geprüfte Materialien, die für den Kontakt mit Trinkwasser zugelassen sind: Edelstahl-Presssysteme (z. B. Geberit Mapress), Mehrschichtverbundrohre oder Kupfer. Die Wahl hängt von den örtlichen Gegebenheiten, der Wasserhärte und dem Budget ab. Edelstahl bietet maximale Korrosionsbeständigkeit, Mehrschichtverbundrohre sind flexibel und schnell zu verlegen. Jede Installation wird vor Inbetriebnahme einer Druckprüfung unterzogen.
A: Bei einer Dichtigkeitsprüfung wird die Gasleitung unter definierten Druck gesetzt und über einen festgelegten Zeitraum beobachtet, ob der Druck konstant bleibt. Zusätzlich kontrollieren wir alle Verbindungsstellen mit Lecksuchspray. Die Ergebnisse dokumentieren wir in einem Prüfprotokoll, das Sie für die Inbetriebnahme durch den Netzbetreiber benötigen. Die gesamte Prüfung dauert je nach Leitungslänge etwa 30 bis 60 Minuten.
A: Die Kosten hängen stark vom System ab. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus liegt bei 20.000 bis 35.000 Euro inklusive Installation. Eine Erdwärme-Wärmepumpe mit Tiefenbohrung kostet 25.000 bis 50.000 Euro, ist dafür im Betrieb besonders günstig. Ein Fernwärmeanschluss in einer Wohnung schlägt mit 3.000 bis 8.000 Euro zu Buche. Nach Abzug der Förderungen von Bund und Land Wien kann sich der Eigenanteil für eine Wärmepumpe deutlich reduzieren. Wir erstellen Ihnen ein transparentes Fixpreisangebot, kostenlos und unverbindlich.
A: Für Altbauten empfehlen wir in den meisten Fällen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit einer nachgerüsteten Fußbodenheizung oder Niedertemperatur-Heizkörpern. Die hohen Decken der Gründerzeithäuser kommen der Wärmepumpe entgegen. Mehr Raumvolumen bedeutet geringere Vorlauftemperaturen. Bei schlecht gedämmten Gebäuden kann eine Hybridheizung (Wärmepumpe und bestehende Gastherme) als Übergangslösung sinnvoll sein. Wir prüfen vor Ort, welches System in Ihrem konkreten Fall die beste Balance aus Effizienz und Investitionskosten bietet.
A: Bund und Land Wien lassen sich kombinieren. Die Bundesförderung "Kesseltausch" unterstützt den Umstieg auf eine Wärmepumpe mit einer Pauschale von bis zu 7.500 Euro, dazu kommen Boni für Tiefenbohrung oder Solaranlage. Die Wiener Landesförderung (MA 50) gibt zusätzlich 35 Prozent der förderbaren Kosten, maximal 8.000 Euro im Eigenheim. In Summe sind bei einer Wärmepumpe bis zu 15.500 Euro Förderung möglich. Für einkommensschwache Haushalte gibt es über "Sauber Heizen für Alle" bis zu 100 Prozent Förderung. Wir helfen Ihnen bei der optimalen Antragstellung.
A: Der Umstieg von einer Gastherme auf eine Wärmepumpe dauert typischerweise 3 bis 5 Arbeitstage, da Leitungen verlegt, die Außeneinheit aufgestellt und der Stromanschluss erweitert werden muss. Wenn gleichzeitig eine Fußbodenheizung eingebaut wird, verlängert sich die Bauzeit um 1 bis 2 Wochen. Wir planen den Tausch so, dass die heizungslose Zeit auf ein Minimum reduziert wird, am besten in den warmen Monaten zwischen April und September.
A: Ja, auch in Zinshäusern ist eine Wärmepumpe möglich, wobei die Platzverhältnisse genau geprüft werden müssen. Die Außeneinheit kann oft am Innenhof, am Dach oder in einer Nische aufgestellt werden. Entscheidend sind die Schallschutzanforderungen und die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft oder Hausverwaltung. Alternativ ist in vielen Wiener Zinshäusern ein Fernwärmeanschluss die unkompliziertere Lösung. Wir beraten Sie, welche Variante für Ihr Gebäude am besten passt.
A: Noch besteht keine unmittelbare Pflicht. Aber die Richtung ist klar. Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz sieht vor, dass bis 2040 alle fossilen Heizungen in Österreich durch erneuerbare Systeme ersetzt werden müssen. Im Neubau sind Gasheizungen seit 2024 verboten. Die aktuellen Förderungen machen einen freiwilligen Umstieg jetzt besonders attraktiv: Wer früher tauscht, profitiert von den derzeit hohen Zuschüssen und spart ab dem ersten Tag Betriebskosten.
A: Beim Umstieg auf eine Wärmepumpe oder Fernwärme wird der Gasanschluss stillgelegt und die alte Gasleitung fachgerecht zurückgebaut. Wir koordinieren das gemeinsam mit Ihrem Gasnetzbetreiber. Auch die <a href="https://flarent.at/leistungen/sanitaer-gas">Rückbauarbeiten an den Sanitär- und Gasleitungen</a> übernehmen wir, Sie müssen sich um nichts extra kümmern.
A: Unbedingt, das ist die wirtschaftlich attraktivste Kombination. Eine <a href="https://flarent.at/leistungen/photovoltaik">Photovoltaikanlage auf dem Dach</a> liefert den Strom für Ihre Wärmepumpe. An sonnigen Tagen heizen Sie praktisch kostenlos, im Sommer produzieren Sie Überschuss, den Sie ins Netz einspeisen oder in einem Speicher zwischenlagern können. Wir planen und installieren beide Systeme aufeinander abgestimmt.
A: Ja. Moderne Dünnschicht-Fußbodenheizungen erhöhen den Bodenaufbau nur um 15 bis 30 Millimeter. Bei einer <a href="https://flarent.at/leistungen/altbausanierung">Altbausanierung</a> kombinieren wir den Einbau mit dem ohnehin nötigen neuen Estrich und den Bodenbelägen. Die Kosten liegen zwischen 60 und 130 Euro pro Quadratmeter. Ob sich das in Ihrem Fall lohnt, klären wir bei der Erstbesichtigung. Auch eine <a href="https://flarent.at/leistungen/thermische-sanierung">thermische Sanierung</a> mit besserer Dämmung macht die Fußbodenheizung noch effizienter.
A: Ein reiner Installateur tauscht Ihre Heizung. Aber was ist mit den Kernbohrungen, dem Stromanschluss, dem neuen Estrich für die Fußbodenheizung, dem Verputz nach dem Leitungsumbau? Dafür brauchen Sie zusätzliche Firmen, zusätzliche Termine, zusätzliche Kosten. Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand: Haustechnik und Bautechnik mit eigenen Teams, koordiniert durch einen persönlichen Bauleiter. Weniger Aufwand, kürzere Bauzeit, ein Fixpreis.
A: Ja, in den meisten Fällen. Entscheidend sind drei Bedingungen: Der Heizwärmebedarf liegt unter rund 150 kWh pro Quadratmeter und Jahr, die Vorlauftemperatur bleibt unter 55 Grad, und die Heizkörper sind großzügig dimensioniert oder werden durch Niedertemperatur-Modelle oder Fußbodenheizung ergänzt. Sind diese Punkte erfüllt, erreichen Luft-Wasser-Wärmepumpen im Wiener Gründerzeit-Altbau Jahresarbeitszahlen von 3,0 bis 4,0. Bei sehr schlecht gedämmten Gebäuden empfehlen wir als Übergang eine Hybridlösung mit bestehender Gastherme. Wir prüfen bei einer kostenlosen Erstbesichtigung, welche Variante zu Ihrem Gebäude passt.
A: Die Jahresarbeitszahl (JAZ) hängt vom Sanierungszustand und der Wärmeverteilung ab. Im unsanierten Altbau mit alten Heizkörpern liegt die JAZ bei 2,5 bis 3,0. Nach Fenstertausch und OG-Deckendämmung sind 3,0 bis 3,5 erreichbar. Im gut sanierten Altbau mit Niedertemperatur-Heizkörpern schaffen moderne Geräte 3,5 bis 4,0. Mit Fußbodenheizung und guter Dämmung sind sogar 4,0 bis 4,5 realistisch. Diese Werte sind keine Laborangaben, sondern Messwerte aus dem Fraunhofer-ISE-Feldtest und aus unseren eigenen Wien-Projekten.
A: Nicht unbedingt alle, aber oft mehrere. Wärmepumpen arbeiten effizient bei 35 bis 45 Grad Vorlauftemperatur, alte Plattenheizkörper sind für 70 bis 80 Grad ausgelegt. Mit einem einfachen Winter-Test lässt sich vorab prüfen, ob Ihre Heizkörper reichen: Vorlauf an der Therme auf 55 Grad drosseln, Thermostat voll aufdrehen, zwei Stunden warten. Wird der Raum warm, passt es. Wenn nicht, sind Niedertemperatur-Heizkörper (350 bis 650 Euro pro Stück) oder eine nachträgliche Fußbodenheizung (60 bis 130 Euro pro Quadratmeter) die Alternative. Wir führen diesen Test mit einer Heizlastberechnung pro Raum durch.
A: Der klassische Aufstellort im Zinshaus ist der Innenhof. Wichtig sind die Schallschutzvorgaben der MA 22: In reinen Wohngebieten gelten tagsüber 50 dB, nachts 40 dB an der Nachbargrenze. Unter 45 dB am Immissionsort ist die Aufstellung meist ohne weitere Auflagen möglich. Der Mindestabstand zur Grundstücksgrenze liegt in der Regel bei 3 Metern. Im Innenhof muss der Reflexionseffekt mitgerechnet werden: Wir arbeiten mit schallgedämmten Einhausungen und Schwingungsentkoppelung. Zusätzlich brauchen Sie die Zustimmung der Wohnungseigentümergemeinschaft. Den MA 22-Leitfaden finden Sie online, die Schallberechnung erstellen wir im Rahmen der Planung.
A: In den Bezirken 1010 bis 1090 mit dichter Zinshaus-Bebauung ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe die Standardvariante, meist im Hinterhof aufgestellt. In unsanierten Altbauten ist manchmal eine Hybridlösung mit der bestehenden Gastherme sinnvoll. In den Bezirken 1130, 1180 und 1190 mit Villen- und Reihenhausbebauung funktioniert die Luft-Wärmepumpe problemlos, bei vorhandenem Grundstück kommt auch Erdwärme in Frage. In den Außenbezirken 1210 bis 1230 mit Einfamilienhaus-Bestand rechnet sich die Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Tiefenbohrung oft besser. Im 1. Bezirk ist Fernwärme meist die einfachere Lösung.
A: Bei Kombination von Bundes- und Wiener Landesförderung sind bei einer Wärmepumpe im Einfamilienhaus bis zu 15.500 Euro möglich, mit Erdwärme-Bonus sogar bis 19.500 Euro. Die Bundesförderung "Kesseltausch" gibt eine Pauschale von bis zu 7.500 Euro für die Wärmepumpe, 4.000 Euro Bonus für Tiefenbohrung und 1.000 bis 1.500 Euro Dekarbonisierungs-Prämie. Die Stadt Wien ergänzt über die MA 50 mit 35 Prozent der förderbaren Kosten, maximal 8.000 Euro im Eigenheim und 5.250 Euro in der Wohnung. Über 60 Prozent des Bundesbudgets sind bereits vergeben, Neuanträge laufen bis 31. Dezember 2026. Alle Details zu den aktuellen Programmen haben wir im Förderungsüberblick zur Altbausanierung zusammengestellt.
A: Eine schlüsselfertige Hausaufstockung kostet in Wien zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Quadratmeter neuer Wohnfläche. Holzriegelbau liegt bei 2.500 bis 3.500 €/m² und ist die günstigste Variante. Stahlrahmenkonstruktionen kosten 2.800 bis 4.000 €/m², Massivbau 3.500 bis 5.000 €/m². Dazu kommen Nebenkosten wie Statikgutachten, Architektenhonorar (12 bis 15 % der Bausumme), Kranlogistik und Behördengebühren. Für ein 100-m²-Geschoss in Leichtbauweise sollten Sie mit rund 300.000 Euro rechnen, für 300 m² im Zinshaus mit etwa 900.000 Euro. Nach einer Erstbesichtigung erstellen wir eine transparente Kalkulation, die alle Posten enthält.
A: Beim Dachausbau wird der vorhandene Dachraum zu Wohnfläche, die Kubatur bleibt gleich. Bei der Aufstockung entsteht neue Kubatur durch ein zusätzliches Geschoss. Wirtschaftlich lohnt sich die Aufstockung vor allem bei Zinshäusern in gefragten Lagen, weil sie mehr Wohnfläche pro Projekt bringt und den Immobilienwert stärker hebt. Der Dachausbau ist günstiger und genehmigungsrechtlich einfacher, weil keine neue Kubatur beurteilt werden muss. Welche Variante passt, hängt von der Bauklasse, der Aufstockungsreserve im Bebauungsplan und der Statik des Bestandsgebäudes ab. Wir empfehlen, beide Varianten vor der Entscheidung durchzurechnen.
A: Eine Aufstockung ist in Wien immer bewilligungspflichtig nach der Wiener Bauordnung. Zuständig ist die MA 37 (Baupolizei), die Einreichpläne, Statiknachweis, Energieausweis und Brandschutzkonzept prüft. Bei Schutzzonen wird die MA 19 (Architektur und Stadtgestaltung) eingebunden, bei Denkmalschutz das Bundesdenkmalamt. Im Wohnungseigentum brauchen Sie zusätzlich die Zustimmung aller Miteigentümer nach WEG 2002. Das Verfahren dauert in Wien erfahrungsgemäß 4 bis 8 Monate. Bei komplexen Projekten oder Anrainer-Einwendungen kann sich der Zeitplan verlängern. Wir begleiten das gesamte Verfahren und kennen die Behördenwege in Wien.
A: Das regelt die Bauklasse im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan, ergänzt durch § 75 der Wiener Bauordnung. Vereinfacht gilt: Bauklasse I erlaubt Gebäude bis rund 9 m, Bauklasse II bis etwa 12 m, Bauklasse III bis rund 16 m, Bauklasse IV bis etwa 21 m, die höheren Bauklassen V und VI noch mehr. Die exakte Höhe an Ihrer Adresse steht im Bebauungsplan, nicht in allgemeinen Tabellen. Entscheidend ist die Differenz zwischen aktueller und maximal zulässiger Gebäudehöhe, das ist Ihre Aufstockungsreserve. Den Plan können Sie unter wien.gv.at/flaechenwidmung/public kostenlos abrufen.
A: Viele Wiener Gründerzeit-Zinshäuser aus der Zeit zwischen 1848 und 1918 sind in Leichtbauweise überraschend gut aufstockbar, weil sie mit großen Sicherheitsreserven gebaut wurden. Nachkriegsbauten der 1950er- und 1960er-Jahre sind häufig grenzwertig und großformatige Plattenbauten oft gar nicht aufstockbar. Bauten der 1960er- bis 1980er-Jahre sind Einzelfälle, die das Statikgutachten klären muss. Geprüft werden Fundament, tragende Wände, Geschoßdecken und der Anschluss des neuen Geschosses. Rechnen Sie für das Gutachten mit 5.000 bis 15.000 Euro, es ist die Basis für alle weiteren Planungen und in jedem Fall sinnvoll investiertes Geld.
A: Vom ersten Beratungsgespräch bis zum Einzug sollten Sie 12 bis 18 Monate einplanen. Die Vorplanung, Statikprüfung und Einreichplanung nehmen rund 3 bis 5 Monate in Anspruch. Das Behördenverfahren bei der MA 37 dauert erfahrungsgemäß 4 bis 8 Monate, je nach Komplexität und Beteiligung von MA 19 oder Bundesdenkmalamt. Die Bauzeit vor Ort liegt bei Holzriegelbau bei 4 bis 6 Monaten, bei Stahlrahmen oder Massivbau länger. Als Generalunternehmer koordinieren wir alle Gewerke parallel, was Leerlaufzeiten vermeidet und die Gesamtbauzeit optimiert.
A: Eine Zinshaussanierung in Wien kostet je nach Umfang zwischen 600 und 2.500 Euro pro Quadratmeter. Teilsanierungen von Dach, Fassade oder Heizzentrale liegen bei 600 bis 1.000 €/m². Sockelsanierungen im bewohnten Zustand bewegen sich bei 1.000 bis 1.500 €/m², Totalsanierungen im bestandsfreien Objekt bei 1.500 bis 2.500 €/m². Denkmalgerechte Sanierungen in Schutzzone oder bei BDA-Objekten starten bei 2.000 €/m² und erreichen 3.500 €/m². Für ein 1.600-m²-Zinshaus mit 20 Wohneinheiten ergibt eine Sockelsanierung daher rund 1,8 bis 2,4 Mio. Euro, eine Totalsanierung 2,4 bis 4,0 Mio. Euro.
A: Die Sockelsanierung wird im bewohnten Zustand durchgeführt, die Mieter bleiben während der Bauphase im Haus. Gefördert werden Bauhülle, Haustechnik und Allgemeinflächen, im Gegenzug besteht eine zeitlich befristete Mietzinsbindung. Die Totalsanierung setzt einen bestandsfreien Zustand voraus, alle Mietverhältnisse sind aufgelöst. Dafür fördert der wohnfonds_wien nach § 63 WWFSG 1989 ein Landesdarlehen von bis zu 40 Prozent der Gesamtbaukosten auf 20 Jahre Laufzeit, mit Annuitätenzuschüssen. Die Mietzinsbindung beträgt 15 Jahre, die durchschnittliche Wohnungsgröße darf 90 m² nicht überschreiten.
A: Wichtigster Hebel ist der wohnfonds_wien mit Sockel- und Totalsanierungsförderung (Landesdarlehen, Annuitätenzuschüsse und nicht rückzahlbare Beiträge). Ergänzend fördert die MA 50 über THEWOSAN thermische Maßnahmen mit 25 bis 35 Prozent, also Fassadendämmung, Dach- und Kellerdeckendämmung. Für den Heizungstausch läuft die Bundes-Sanierungsoffensive 2026 mit bis zu 30 Prozent der Kosten, seit 2. Februar 2026 allerdings nur noch für den Kesseltausch; der Sanierungsbonus für Einzelmaßnahmen ist pausiert, und über 60 Prozent des Budgets sind bereits vergeben. Die Wohnungsverbesserungsförderung der MA 50 ergänzt mit 20 Prozent Zuschuss. Alle Förderanträge sind vor Baubeginn zu stellen.
A: Von der Bestandsanalyse bis zur Endabnahme vergehen bei einer Zinshaus-Gesamtsanierung in der Regel zwölf bis dreißig Monate. Planung, Förderantrag und behördliche Verfahren beanspruchen gemeinsam sechs bis zwölf Monate, die eigentliche Bauzeit liegt bei einer Sockelsanierung zwischen neun und achtzehn Monaten, bei einer Totalsanierung mit Aufstockung oft länger. Der Zeitplan hängt stark vom Umfang, von den Behördenverfahren (Schutzzone, Denkmalschutz) und vom Mietermanagement ab. Als Generalunternehmer mit eigenem Fachpersonal garantieren wir verbindliche Fertigstellungstermine.
A: Ja. Bei Objekten mit Wohnungseigentum nach WEG 2002 sind Sanierungsbeschlüsse im Rahmen der Eigentümergemeinschaft zu fassen. Für ordentliche Verwaltungshandlungen wie Instandhaltung reicht die einfache Mehrheit der Miteigentumsanteile. Größere Sanierungen, Aufstockungen oder Änderungen an allgemeinen Teilen des Hauses können als außerordentliche Verwaltung qualifizierte Mehrheiten oder in bestimmten Konstellationen die Zustimmung aller Miteigentümer erfordern. Bei einem Zinshaus im Alleineigentum entscheidet der Eigentümer, die Hausverwaltung koordiniert die Mieter-Kommunikation.
A: In den meisten Wiener Lagen rechnet sich eine Zinshaussanierung, insbesondere bei Bauträger-Projekten mit anschließendem Einzelwohnungsverkauf. Ein typisches Szenario: Einkauf 3.500 bis 4.000 Euro pro m² im unsanierten Zustand, Sanierungsinvestition 1.500 Euro pro m² bei Totalsanierung, also Gesamtkostenbasis rund 5.000 Euro pro m². Nach Sanierung werden in guten Lagen 7.000 bis 9.000 Euro pro m² im Einzelverkauf erzielt. Dazu kommen laufende Effekte wie Kategorieaufstufung, freie Mietzinsbildung nach Leerstand und niedrigere Betriebskosten. Entscheidend ist die Lage und der Zustand des Einkaufsobjekts, die Wirtschaftlichkeit prüfen wir bei jedem Projekt individuell im Rahmen der Bestandsbesichtigung.
A: Eine Altbausanierung in Wien kostet 2026 zwischen 300 und 1.500 Euro pro Quadratmeter. Eine Teilsanierung mit Malerei, Böden und kleinen Reparaturen liegt bei 300 bis 700 Euro pro m². Eine mittlere Sanierung mit neuem Bad, Elektrik und Böden kostet 700 bis 1.200 Euro pro m². Eine Komplettsanierung inklusive Haustechnik liegt bei 1.000 bis 1.500 Euro pro m². Luxus-Sanierungen mit hochwertigsten Materialien beginnen bei 2.500 Euro pro m². In den Wiener Innenbezirken (1010, 1040, 1070, 1080, 1090) liegen die Kosten 10 bis 15 Prozent über dem Durchschnitt, in Außenbezirken (1210, 1220, 1230) etwa 5 bis 10 Prozent darunter.
A: 2026 stehen für die Altbausanierung in Wien mehrere Förderungen zur Verfügung. Die Sanierungsoffensive des Bundes (2026-2030) fördert ausschließlich den Kesseltausch mit einer Pauschale von bis zu 7.500 Euro. Der Sanierungsbonus für Einzelmaßnahmen wie Dämmung oder Fenstertausch ist seit 2. Februar 2026 pausiert. Die MA 50 der Stadt Wien gewährt 30 bis 35 Prozent Zuschuss für thermische Maßnahmen (THEWOSAN) sowie 20 Prozent für sonstige Sanierungsmaßnahmen. Das Wiener Programm "Raus aus Gas" zahlt bis zu 8.000 Euro für den Heizungsumstieg und ist mit dem Bundes-Kesseltausch kombinierbar. Der Handwerkerbonus ist mit Frist 30. April 2026 ausgelaufen und steht nicht mehr zur Verfügung.
A: Eine Komplettsanierung liegt in Wien bei 1.000 bis 1.500 EUR pro Quadratmeter. Für eine typische 90-m²-Altbauwohnung ergibt das eine Investition von rund 90.000 bis 135.000 EUR, zuzüglich eines Puffers von 10 bis 15 Prozent. Die genauen Kosten hängen vom Zustand der Bausubstanz, dem Stockwerk, eventuellen Schadstoffbelastungen und dem gewünschten Ausstattungsstandard ab. Nach einer kostenlosen Erstbesichtigung erstellen wir ein detailliertes Angebot.
A: Nein, in der Regel ist sie deutlich günstiger. Ein Neubau in Wien kostet 2.500 bis 4.000 EUR pro Quadratmeter, eine Komplettsanierung 1.000 bis 1.500 EUR pro Quadratmeter. Allerdings kann eine Sanierung bei schwerer Schadstoffbelastung oder umfangreichen statischen Eingriffen teurer ausfallen als ursprünglich geplant. Der Vorteil der Sanierung: Sie behalten die Altbau-Qualitäten wie Raumhöhe, Stuckdecken und gewachsene Lage.
A: Die häufigsten Überraschungen sind Schadstoffbelastungen (Asbest, Blei), die eine teure Fachentsorgung erfordern, marode Tramdecken, die verstärkt werden müssen, und verrostete Steigleitungen, die erst nach dem Aufschlagen der Wände sichtbar werden. Auch feuchte Mauern im Erdgeschoß oder im Souterrain können die Kosten erheblich steigern. Deshalb empfehlen wir einen Puffer von mindestens 10 bis 15 Prozent auf die Gesamtsumme.
A: Wir empfehlen einen Kostenpuffer von 10 bis 15 Prozent der geplanten Gesamtsumme. Bei einem unsanierten Gründerzeithaus sollten es eher 15 Prozent sein, bei einem bereits teilsanierten Nachkriegsbau reichen oft 10 Prozent. Dieser Puffer fängt typische Altbau-Überraschungen ab: versteckte Leitungen, Feuchtigkeit hinter Verkleidungen oder Böden, die schlechter erhalten sind als erwartet.
A: In den meisten Wiener Bezirken rechnet sich eine Sanierung. Eine unsanierte Altbauwohnung erzielt deutlich niedrigere Mieteinnahmen als eine sanierte, und die Nachfrage nach hochwertig sanierten Altbauwohnungen ist besonders in den Innenbezirken (6., 7., 8., 9. Bezirk) sehr hoch. Dazu kommt die Wertsteigerung der Immobilie selbst. Ob sich die Investition in Ihrem konkreten Fall rechnet, besprechen wir gerne bei einem unverbindlichen Erstgespräch.
A: Das hängt am Eingriff. Verschieben oder ergänzen Sie nicht-tragende Trennwände, ist die Maßnahme nach § 62a BO Wien anzeige- und bewilligungsfrei. Verändern Sie die Raumeinteilung ohne wesentlichen Eingriff ins Tragwerk, gilt die Bauanzeige nach § 62. Sobald eine tragende Wand geöffnet, ein Sturz eingebaut oder die Tramdecke berührt wird, brauchen Sie die Baubewilligung nach § 60. In der Schutzzone, also fast flächendeckend in den Gründerzeitbezirken zwischen Gürtel und Ring, kommt die MA 19 ergänzend ins Verfahren.
A: Für einen einzelnen tragenden Wanddurchbruch mit Stahlträger-Bemessung rechnen Sie 2026 mit 600 bis 1.200 Euro Statiker-Honorar. Das beinhaltet die Berechnung, die Sturz-Dimensionierung und die Ausführungsbeschreibung. Ein einfaches statisches Vorgutachten geringer Bedeutung für eine Bauanzeige liegt bei 120 bis 500 Euro. Komplexere Tragwerksplanung mit Tramdecken-Eingriff kostet 1.260 bis 3.750 Euro. Die Honorare richten sich nach dem ZT-Index 2026 (Anpassungsfaktor 1,034031).
A: Die Prüffrist liegt in der Regel bei rund 4 Wochen ab vollständiger Einreichung. In der Schutzzone oder bei vorgelegter statischer Vorbemessung gilt eine Wartefrist von einem Monat ab Eingang der vollständigen Unterlagen, davor darf nicht gebaut werden. Eine vollständige Baubewilligung nach § 60 dauert dagegen 3 bis 6 Monate. Wir reichen die Unterlagen über einen Architekten elektronisch ein und übernehmen die Kommunikation mit der Baupolizei.
A: In der Praxis nahezu nie. Tragende Wände sind allgemeine Substanz des Hauses, der Vermieter haftet für die Gebäudesicherheit. Selbst wenn er zustimmt, kommt fast immer eine Rückbaupflicht zum Mietende dazu. Was sich realisieren lässt, sind nicht-tragende Trennwände, die Sie nach Ende des Mietverhältnisses zurückbauen oder die ausdrücklich vereinbart bleiben dürfen. Holen Sie in jedem Fall die schriftliche Zustimmung des Vermieters mit beiliegendem Plan ein.
A: Für eine Wohnung von 80 bis 100 m² mit ein bis zwei tragenden Durchbrüchen liegen die Kosten in Wien 2026 zwischen 15.000 und 35.000 Euro. Das deckt Statiker, Architekt, MA 37-Gebühr, Stahlträger, Maurerarbeiten, Verputz und die Wiederherstellung von Boden und Wandoberflächen ab. Eine konkrete Beispielkalkulation für eine 90-m²-Gründerzeitwohnung mit einem tragenden Durchbruch im 7. Bezirk haben wir oben aufgeschlüsselt: rund 13.560 Euro für den reinen Grundriss-Eingriff. Wer Elektrik, Boden oder Sanitär mit erneuert, addiert die jeweiligen Posten dazu.
A: Die Bauanzeige nach § 62 ist das vereinfachte Verfahren für Innenraum-Umbauten ohne wesentlichen Eingriff in das Tragwerk. Sie verlangt Einreichplan, Baubeschreibung und ein statisches Vorgutachten geringer Bedeutung. Prüffrist rund 4 Wochen. Die Baubewilligung nach § 60 ist das vollständige Verfahren bei tragenden Eingriffen, Wohnungszusammenlegungen mit Erweiterung, Eingriff in den Brandschutz oder die Außenhülle. Sie braucht eine vollwertige Statik und einen Bewilligungsbescheid, Dauer 3 bis 6 Monate. Welcher Pfad in Ihrem Fall greift, klären wir gemeinsam mit Statiker und Architekt bei der Erstbesichtigung.
A: Der GU-Aufschlag liegt bei 10 bis 15 Prozent auf die reine Bauleistung. Bei einer 100-m²-Komplettsanierung in Wien bedeutet das einen Mehrpreis von etwa 9.000 bis 13.000 Euro netto gegenüber einer Einzelvergabe, dafür aber Festpreis, Bauzeitverkürzung um 3 bis 5 Monate und einen einzigen Vertragspartner für sämtliche Gewerke. Wer den Eigenaufwand und das Schnittstellen-Risiko realistisch einrechnet, landet beim GU-Modell in den meisten Fällen unter dem Strich günstiger. Ein konkretes Festpreisangebot erstellen wir nach einer kostenlosen Erstbesichtigung.
A: Der Generalunternehmer übernimmt die komplette Ausführung aller Gewerke und haftet direkt gegenüber dem Bauherrn. Der Generalplaner ist ein Architektur- oder Ziviltechnikerbüro, das nur plant und ausschreibt, die Vergabe der Gewerke bleibt beim Bauherrn. Bei der Einzelvergabe beauftragt der Bauherr jedes Gewerk separat und übernimmt die Bauleitung selbst. Der GU bietet die höchste Bequemlichkeit und Haftungs-Sicherheit, der GP ist eine reine Planungslösung, die Einzelvergabe spart auf dem Papier den Aufschlag, kostet aber Zeit und birgt Schnittstellen-Risiken.
A: Der Generalunternehmer haftet direkt und ausschließlich gegenüber dem Bauherrn für sämtliche Gewerke. Sie haben keine Verträge mit Subunternehmern und müssen sich nicht damit auseinandersetzen, ob der Mangel beim Trockenbauer oder beim Installateur liegt. Die gesetzliche Gewährleistungsfrist beträgt drei Jahre ab Übergabe nach ABGB. Gegenüber Konsumenten kann diese Frist nicht verkürzt werden, das schützt das Konsumentenschutzgesetz. Achten Sie auf einen Haftrücklass von 5 Prozent, der bis zur Mängelfreistellung einbehalten wird oder durch eine Bankgarantie ersetzt werden kann.
A: In der Regel 3 bis 5 Monate. Eine 100-m²-Komplettsanierung in Wien dauert beim GU-Modell typischerweise 4 bis 6 Monate, bei der Einzelvergabe 6 bis 9 Monate oder mehr. Der Zeitvorteil entsteht durch die parallele Steuerung der Gewerke, kürzere Wartezeiten zwischen Arbeitsgängen und das Vermeiden von Terminkonflikten. Hinzu kommt der Eigenaufwand: Beim GU rechnen wir mit 20 bis 40 Stunden auf Bauherrn-Seite, bei der Einzelvergabe mit 200 bis 400 Stunden für Koordination und Bauleitung.
A: Ein erfahrener Wiener GU übernimmt die komplette Förderabwicklung. Stand 2026 sind das vor allem die Sanierungsoffensive Kesseltausch (Wärmepumpe bis 7.500 Euro, Fernwärme bis 6.500 Euro, Pellet- oder Holzheizung bis 8.500 Euro, maximal 30 Prozent der Investkosten), die MA 50 THEWOSAN für thermische Sanierungen sowie der Wohnfonds Wien für Sockel- und Totalsanierungen im Zinshaus. Der Sanierungsbonus ist derzeit pausiert, der Handwerkerbonus ist mit 30. April 2026 ausgelaufen. Wir prüfen für jedes Projekt, welche Programme aktuell relevant sind, und übernehmen Antrag und Belegführung.
A: Das ist das größte Risiko des GU-Modells. Vorbeugen können Sie mit drei Maßnahmen. Erstens: Bonitätsprüfung vor Vertragsabschluss über Creditreform oder ähnliche Auskunfteien. Zweitens: Anzahlung auf maximal 10 bis 15 Prozent begrenzen und den Rest strikt an den Baufortschritt koppeln, sodass jede Zahlung durch eine bereits erbrachte Leistung gedeckt ist. Drittens: Haftrücklass von 5 Prozent oder eine entsprechende Bankgarantie für die Gewährleistungsphase. Eine seriöse Wiener Baufirma akzeptiert diese Bedingungen ohne Diskussion. Wer auf 30 Prozent Anzahlung besteht, ist kein Partner für ein Sanierungsprojekt.
A: Bei einer Komplettsanierung mit klar definiertem Umfang ist der Pauschalpreis die beste Wahl, weil Sie maximale Kostensicherheit haben. Voraussetzung ist ein präzises Leistungsverzeichnis, das beim GU mitgeliefert wird. Bei Sanierungen mit hoher Bestandsunsicherheit, etwa wenn vor dem Aufstemmen der Wände nicht klar ist, was hinter der Tapete steckt, sind Einheitspreise für die unsicheren Positionen sinnvoll. In der Praxis arbeiten wir oft mit Mischverträgen: Pauschalpreis für klar kalkulierbare Leistungen wie Bad, Boden, Maler, Einheitspreise für Bestandsüberraschungen wie Estrich oder Elektro-Schlitze. Vertragsgrundlage ist in jedem Fall die ÖNORM B 2110.
A: Die meisten Wiener Generalunternehmer sind Bauunternehmer, die Heizung, Sanitär und Elektro an Sub-Installateure weitergeben. Der GU haftet zwar formal, in der Praxis liegt die Ausführungsverantwortung aber wieder beim Subunternehmer. Bei uns ist das anders. Wir haben eigenes Meisterpersonal sowohl in der Bautechnik (Mauerwerk, Estrich, Trockenbau, Boden, Maler) als auch in der Haustechnik (Heizung, Sanitär, Gas, Elektro, Lüftung, Photovoltaik). Wenn der Trockenbauer eine Frage hat, geht er nicht ans Telefon. Er geht zwei Räume weiter zum Lüftungs-Kollegen. Das ist der Grund, warum eine Komplettsanierung bei uns vier statt sieben Monate dauert.
A: Die beiden Begriffe meinen weitgehend dasselbe und werden oft synonym verwendet. Haustechnik ist der gebräuchlichere Begriff für Wohngebäude und umfasst Heizung, Sanitär, Gas, Elektro, Lüftung sowie Photovoltaik und Netzwerk. Gebäudetechnik oder technische Gebäudeausrüstung (TGA) ist der etwas breitere, technischere Begriff, der auch größere Gewerbe- und Industrieanlagen einschließt, etwa Klima-, Förder- und Brandschutztechnik. Für eine Wiener Wohnung oder ein Zinshaus sind beide Begriffe praktisch deckungsgleich. Wir bei Flarent GmbH decken die komplette Haustechnik mit eigenem Fachpersonal ab.
A: Ja, der Wiener Altbau ist genau unser Spezialgebiet. Wir kennen die Besonderheiten von Gründerzeitwohnungen: enge Schächte in Holztramdecken, alte verzinkte Steig- und Fallleitungen, fehlender FI-Schutz in der Elektrik und der ständige Platzmangel für moderne Technik. Bei bewohnten Wohnungen arbeiten wir in Etappen und raumweise, damit Sie während der Sanierung in der Wohnung bleiben können. Bei einer leerstehenden Wohnung erneuern wir die Haustechnik in einem Zug, das ist schneller und günstiger.
A: Ja, und genau das ist unser Modell. Wir sind Generalunternehmer für Bautechnik und Haustechnik zugleich, mit eigenem Meisterpersonal für beide Bereiche. Sie bekommen einen Vertrag, einen persönlichen Bauleiter und eine Rechnung für sämtliche Gewerke, von der Trockenbauwand bis zur Wärmepumpe. Das vermeidet die Schnittstellenprobleme, an denen viele Wiener Sanierungen scheitern, und verkürzt die Bauzeit deutlich. Den baulichen Teil finden Sie unter Bautechnik, den technischen hier.
A: Das hängt stark vom Umfang ab. Als Orientierung für eine durchschnittliche Altbauwohnung in Wien: Eine Kompletterneuerung der Elektrik liegt bei rund 120 bis 250 Euro pro Quadratmeter, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung bei etwa 8.000 bis 18.000 Euro, ein Heizungstausch je nach System ab etwa 3.000 Euro für einen Fernwärmeanschluss bis zu 20.000 Euro und mehr für eine Wärmepumpe. Sanitär und Bad kommen je nach Ausstattung dazu. Eine seriöse Zahl nennen wir erst nach einer kostenlosen Besichtigung vor Ort, dann erhalten Sie ein transparentes Angebot mit Einzelpositionen.
A: Zur Haustechnik gehören sechs Bereiche: Heizung (Wärmeerzeugung und Verteilung), Sanitär und Gas (Trinkwasser, Abwasser, Gasleitungen, Bad und WC), Elektroinstallation (Verteiler, Stromkreise, FI-Schutz, Beleuchtung), Lüftung (kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung), Photovoltaik (Solarstrom samt Speicher) sowie Netzwerk- und Datentechnik (strukturierte Verkabelung, Smart Home). Bei einer Sanierung müssen diese Gewerke aufeinander abgestimmt geplant werden. Wir decken alle sechs mit eigenem Fachpersonal ab.
A: Ja. Für Wiener Hausverwaltungen und Wohnungseigentümergemeinschaften ist das Generalunternehmer-Modell oft die sinnvollste Lösung: ein Vertragspartner, eine Schnittstelle zur Eigentümergemeinschaft und gebündelte Berichterstattung. Wir arbeiten regelmäßig mit Verwaltungen zusammen, kennen die Anforderungen an Dokumentation und Eigentümerversammlung und begleiten Beschlüsse von der Ausschreibung bis zur Abrechnung. Auch die Förderabwicklung über MA 50 und Wohnfonds Wien übernehmen wir.
A: Eine Fassadendämmung mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) liegt in Wien je nach Aufbau und Dämmstoff bei etwa 80 bis 150 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche. Geht es um eine vollständige Fassadensanierung mit Putzerneuerung, Rissinstandsetzung und Gesimsen, kommen weitere Kosten dazu. Bei Gründerzeithäusern in einer Schutzzone, deren Straßenfassade erhalten bleiben muss, ist außen meist keine Dämmung erlaubt. Hier kommt eine Innendämmung zum Einsatz, die bauphysikalisch sorgfältig geplant werden muss. Den genauen Preis nennen wir nach einer kostenlosen Besichtigung Ihres Objekts.
A: Ein seriöser Sanierungs-GU hat eine aktive Baumeister-Berechtigung, die Sie kostenlos im GISA prüfen können, und verlangt eine Anzahlung von höchstens 10 bis 15 Prozent. Er kann Referenzobjekte in Wien vorweisen, akzeptiert eine Bonitätsprüfung über KSV1870 oder Creditreform und bietet einen Vertrag mit detailliertem Leistungsverzeichnis und Haftrücklass. Wer eine hohe Vorauszahlung fordert oder keine Referenzen zeigen will, ist mit Vorsicht zu behandeln. Diese Punkte prüfen Sie vor der Unterschrift in unter einer Stunde.
A: Ja, für die Übernahme einer kompletten Wohnungssanierung als Gesamtauftrag braucht ein GU in der Regel die Baumeister-Berechtigung. Das Baumeistergewerbe ist in Österreich reglementiert und setzt eine Befähigungsprüfung sowie mehrjährige Praxis voraus. Nach § 99 Abs. 1 GewO darf der Baumeister Gesamtaufträge übernehmen und muss für fremde, reglementierte Tätigkeiten wie Elektro oder Gas befugte Fachbetriebe beiziehen. Ob die Berechtigung tatsächlich aktiv ist, sehen Sie öffentlich im Gewerbeinformationssystem GISA.
A: Seriös sind maximal 10 bis 15 Prozent der Auftragssumme bei Vertragsabschluss. Den Rest zahlen Sie gegen nachgewiesenen Baufortschritt, sodass jede Teilzahlung durch eine bereits erbrachte Leistung gedeckt ist. Eine Forderung von 30 Prozent oder mehr im Voraus ist ein Warnsignal und kann auf Liquiditätsprobleme hindeuten. Koppeln Sie den gesamten Zahlungsplan an konkrete Baufortschritte, das ist Ihr wirksamster Schutz gegen ein Insolvenzrisiko.
A: In den Vertrag gehören ein detailliertes Leistungsverzeichnis, ein an den Baufortschritt gekoppelter Zahlungsplan, eine Pönale für Terminüberschreitungen und ein Haftrücklass von branchenüblich 5 Prozent. Das Leistungsverzeichnis sollte Position für Position auflisten, was geleistet wird und was nicht. Die gesetzliche Gewährleistung beträgt drei Jahre nach § 933 ABGB und kann gegenüber Konsumenten nicht verkürzt werden. Wird die ÖNORM B 2110 als Grundlage vereinbart, sollten Sie deren Klauseln vorab prüfen lassen.
A: Das hängt vom Umfang ab. Reine Instandhaltung und Modernisierung, etwa neue Böden, Bäder oder Elektrik, sind in der Regel bewilligungsfrei. Sobald Sie tragende Wände entfernen, den Grundriss verändern oder Fenster zur Straße tauschen, wird das Vorhaben über die MA 37 bewilligungspflichtig. Die genaue Abgrenzung zwischen Bauanzeige und Baubewilligung erklären wir im Leitfaden zur Wohnungssanierung und im Beitrag zur Grundrissänderung im Altbau. Als Generalunternehmer klären wir das für Ihr Projekt und übernehmen die Einreichung.
A: Für die meisten privaten Eigentümer lohnt sich der GU, sobald Eigenaufwand und Risiko ehrlich eingerechnet werden. Bei der Einzelvergabe sparen Sie zwar den Aufschlag, übernehmen aber selbst die komplette Bauleitung mit mehreren hundert Stunden Zeitaufwand und tragen das Schnittstellen-Risiko zwischen den Gewerken. Beim GU haben Sie einen einzigen Vertragspartner, der für das gesamte Werk haftet. Wer handwerklich versiert ist und viel Zeit mitbringt, kann selbst koordinieren, für berufstätige Eigentümer ist der GU in der Praxis meist die wirtschaftlichere Lösung.
A: Bei der Vermietung einer Hauptmietwohnung im MRG-Bereich muss der Vermieter seit 13. Juli 2010 sicherstellen, dass die Elektroanlage bei der Übergabe in ordnungsgemäßem, betriebssicherem Zustand ist, und das schriftlich durch eine befugte Elektrofachkraft dokumentieren. Dieser Befund ist also faktisch erforderlich. Eine pauschale, gesetzlich starre Vorlagepflicht für jede Wohnungsart außerhalb des MRG, etwa beim Einfamilienhaus, gibt es in dieser Form aber nicht. Wir prüfen für Ihre Objekte, was konkret nötig ist.
A: Ein Elektrobefund für eine Mietwohnung in Wien kostet je nach Wohnungsgröße rund 300 bis 900 Euro. Eine kleine Wohnung liegt am unteren Ende, eine große Altbauwohnung mit vielen Stromkreisen am oberen. Soll eine Wallbox oder eine PV-Anbindung mitgeprüft werden, kommen meist 100 bis 200 Euro dazu. Bei mehreren Wohnungen einer Verwaltung lassen sich Befunde bündeln.
A: Für bestehende Mietwohnungen gibt es keine starre gesetzliche Frist, die eine Prüfung alle zehn Jahre erzwingt. Empfohlen wird eine Kontrolle alle fünf bis zehn Jahre, zusätzlich bei jedem Mieterwechsel. Bei gewerblichen Anlagen ist eine wiederkehrende Prüfung alle fünf Jahre üblich, bei Blitzschutzanlagen in der Regel alle ein bis drei Jahre. Eine regelmäßige Prüfung ist für Verwaltungen die beste Absicherung gegen Haftungsfragen.
A: Die Kosten des initialen Befunds bei einer Neuvermietung trägt der Vermieter beziehungsweise die Hausverwaltung, nicht der einziehende Mieter. Das ergibt sich aus der Pflicht des Vermieters, die Wohnung in betriebssicherem Zustand zu übergeben. Wer für spätere wiederkehrende Prüfungen aufkommt, hängt vom Mietvertrag und vom Anlagenteil ab. Für Allgemeinanlagen im Haus läuft das in der Regel über die Betriebs- oder Erhaltungskosten.
A: Ja. Wir betreuen Hausverwaltungen mit Rahmenverträgen zu fixen Stundensätzen, einem 24-Stunden-Störungs- und Notdienst, der wiederkehrenden Wartung der Allgemeinanlagen und einem festen Ansprechpartner pro Objekt. Sie bekommen pro Haus eine saubere Dokumentation aller Prüfungen und Maßnahmen. Das reduziert Ihren Koordinationsaufwand und schafft Kostensicherheit über das ganze Jahr.
A: Wir beheben die Mängel direkt, ohne dass Sie einen zweiten Betrieb beauftragen müssen. Die häufigsten Maßnahmen sind die Nachrüstung eines 30-mA-FI-Schutzschalters und der Umbau des Verteilers. Ist die Anlage am Ende ihrer Lebensdauer, erneuern wir die Elektroinstallation komplett, inklusive Stemmen und Verputzen durch unser eigenes Bautechnik-Team. Wie eine solche Komplett-Erneuerung im Altbau abläuft, erklären wir ausführlich in unserem Beitrag zur Elektroinstallation im Altbau.
A: Dachausbau aus einer Hand bedeutet, dass ein einziges Unternehmen als Generalunternehmer sämtliche Gewerke übernimmt, mit einem Vertrag, einem Preis und einem persönlichen Bauleiter als Ihrem einzigen Ansprechpartner. Statt zehn oder elf Einzelfirmen selbst zu koordinieren, beauftragen Sie nur eine Firma, die Statik, Dachstuhl, Dämmung, Trockenbau und Haustechnik steuert. Sie bekommen eine Rechnung und eine gebündelte Gewährleistung. Das Risiko, dass ein Gewerk dem nächsten den Untergrund verdirbt, liegt nicht mehr bei Ihnen, sondern beim Generalunternehmer.
A: Beim Dachausbau koordiniert der Generalunternehmer in der Regel zehn bis elf Gewerke. Dazu gehören die Statik durch einen Ziviltechniker, der Zimmerer für den Dachstuhl, Dachdecker und Spengler für die Dachhaut, die Dämmung mit Dampfbremse, Dachflächenfenster oder Gauben, der Trockenbau, der Estrich sowie die Haustechnik mit Elektro, Sanitär, Heizung und gegebenenfalls Lüftung. Den Abschluss bilden Maler- und Bodenarbeiten. Besonders kritisch ist die Schnittstelle zwischen Dachhaut, Dämmung, Dampfbremse und Haustechnik, weil hier Fehler oft erst Jahre später als Feuchteschaden sichtbar werden.
A: Bei einem Generalunternehmer haftet eine einzige Firma für das Gesamtwerk, drei Jahre lang ab Übergabe nach § 933 ABGB. Wenn das Dach undicht wird, müssen Sie nicht beweisen, welches Gewerk den Fehler gemacht hat, das klärt der Generalunternehmer intern und behebt den Mangel. Bei einer Einzelvergabe haftet dagegen jedes Gewerk nur für seine eigene Leistung, und Sie als Bauherr tragen das Zuordnungsrisiko. Gerade beim Dach ist die Schadensursache oft unter Dämmung und Verkleidung verborgen, was den Nachweis erschwert. Gegenüber Konsumenten kann die dreijährige Gewährleistung nicht verkürzt werden.
A: Eine seriöse Dachausbau-Firma verfügt über die Baumeister-Befugnis mit GU-Berechtigung, die Sie kostenlos im öffentlichen Gewerberegister auf gisa.gv.at prüfen können. Sie zeigt Ihnen fertige Referenzobjekte im Raum Wien, legt ihre Versicherungen offen und akzeptiert faire Zahlungsbedingungen. Üblich sind eine Anzahlung von höchstens 10 bis 15 Prozent, der Rest gegen Baufortschritt und ein Haftrücklass von 5 Prozent. Verlangt ein Anbieter 30 Prozent im Voraus oder kann keine Referenzen nennen, ist Vorsicht geboten. Eine Bonitätsauskunft über KSV1870 oder Creditreform gibt zusätzlich Sicherheit.
A: Ein Generalunternehmer baut Ihr Dachgeschoß im Auftrag aus, während Sie Bauherr und Eigentümer bleiben und die Kontrolle über Planung und Ausstattung behalten. Ein Bauträger dagegen entwickelt das Dachgeschoß auf eigenes Risiko, baut es aus und verkauft Ihnen am Ende eine fertige Eigentumswohnung nach dem Bauträgervertragsgesetz. Beim Bauträger kaufen Sie also ein fertiges Produkt, beim Generalunternehmer beauftragen Sie eine Bauleistung. Wer bereits Eigentümer des Hauses ist und sein eigenes Dach ausbaut, braucht keinen Bauträger, sondern einen Generalunternehmer.
A: Für die meisten Dachausbauten ist der Pauschalpreis die beste Wahl, weil er Ihnen maximale Kostensicherheit bietet. Voraussetzung ist ein präzises Leistungsverzeichnis, das alle Gewerke umfasst. Weil der alte Dachstuhl im Wiener Altbau aber Überraschungen bereithalten kann, sind für unsichere Positionen Einheitspreise sinnvoll, also eine Abrechnung pro Quadratmeter oder Stück. Die reine Abrechnung nach Aufwand, der Regiepreis, eignet sich nur für Einzelarbeiten und Gewährleistungsfälle, nicht für das Gesamtprojekt. In der Praxis bewährt sich oft ein Mischvertrag: Pauschalpreis für klar kalkulierbare Leistungen, Einheitspreise für Bestandsüberraschungen am Dachstuhl.
Unsere Leistungen im Überblick:
Jedes Projekt betreuen wir mit Sorgfalt und Weitblick. Wir denken mit, planen vorausschauend und setzen Bauvorhaben strukturiert und zuverlässig um. Im Folgenden finden Sie eine detaillierte Übersicht unserer Leistungen.
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FAQ: Häufig gestellte Fragen
A: Wir empfehlen, Termine mindestens zwei bis vier Wochen im Voraus zu vereinbaren. Auf diese Weise können wir den Projektablauf sorgfältig planen und sicherstellen, dass benötigte Materialien sowie die entsprechenden Fachkräfte rechtzeitig zur Verfügung stehen.
A: Ja, wir sind sowohl in Wien als auch in der umliegenden Region tätig. Unabhängig davon, ob sich Ihr Projekt in der Stadt oder im Umland befindet, übernehmen wir die Umsetzung zuverlässig und termingerecht.
A: Unser Leistungsspektrum im Bereich der Haustechnik umfasst die vollständige technische Ausstattung von Gebäuden. Dazu zählen Elektroinstallationen, Gas-, Wasser- und Sanitärinstallationen, Heizungs- und Klimatechnik sowie moderne Photovoltaikanlagen und Smart- Home-Lösungen.
A: Selbstverständlich! Kontaktieren Sie uns einfach – wir nehmen uns Zeit für eine persönliche und unverbindliche Beratung, um Ihre Wünsche und Anforderungen genau zu besprechen.