Wohnungssanierung Wien: Kosten, Ablauf und Tipps vom Profi
Warum eine Wohnungssanierung in Wien sich lohnt
Hohe Decken, Flügeltüren, Fischgrätparkett — Wiener Altbauwohnungen haben einen Charme, den kein Neubau ersetzen kann. Doch hinter den schönen Fassaden stecken oft veraltete Leitungen, zugige Fenster und eine Heizung, die mehr Geld verbrennt als Wärme liefert. Wenn Sie das kennen, sind Sie nicht allein: Tausende Wohnungseigentümer in Wien stehen jedes Jahr vor derselben Frage — sanieren oder weiterwursteln?
Die Antwort ist in den meisten Fällen klar: Eine professionelle Wohnungssanierung steigert den Wohnkomfort, senkt die Betriebskosten und erhöht den Wert Ihrer Immobilie nachhaltig. Und mit der richtigen Planung muss das weder endlos dauern noch das Budget sprengen. Lassen Sie sich unverbindlich beraten — wir schauen uns Ihre Wohnung gerne an.
Was kostet eine Wohnungssanierung in Wien?
Die Frage nach den Kosten steht bei den meisten Eigentümern ganz oben. Verständlich — schließlich geht es um eine größere Investition. Hier die ehrlichen Richtwerte, mit denen wir in der Praxis arbeiten:
- Teilsanierung (Böden, Malerei, einzelne Räume): 400 bis 700 Euro pro m²
- Mittlere Sanierung (Bad, Elektrik, Böden, Wände): 700 bis 1.000 Euro pro m²
- Komplettsanierung (alles neu, inkl. Haustechnik und Grundrissänderung): 1.000 bis 1.500 Euro pro m²
Für eine typische Wiener Altbauwohnung mit 90 m² bedeutet eine Komplettsanierung also eine Investition von rund 90.000 bis 135.000 Euro. Klingt viel? Im Vergleich zu einem Neubau (2.500 bis 4.000 Euro pro m²) ist die Sanierung deutlich wirtschaftlicher — und Sie behalten den Altbau-Charakter.
Die genauen Kosten hängen natürlich vom Zustand der Bausubstanz, dem gewünschten Ausstattungsstandard und dem Umfang der Arbeiten ab. Deshalb beginnt bei uns jedes Projekt mit einer kostenlosen Erstbesichtigung, bei der wir den tatsächlichen Sanierungsbedarf erfassen.
Vereinbaren Sie jetzt Ihre kostenlose Erstbesichtigung — wir erfassen den Sanierungsbedarf und erstellen ein transparentes Angebot.
Ablauf einer Wohnungssanierung in 5 Schritten
Viele Eigentümer schieben die Sanierung vor sich her, weil sie den Ablauf nicht einschätzen können. Dabei ist der Prozess mit einem erfahrenen Partner gar nicht so kompliziert. So läuft eine Wohnungssanierung bei uns ab:
1. Erstgespräch und Besichtigung
Wir kommen zu Ihnen, schauen uns die Wohnung an und besprechen Ihre Wünsche. Was soll saniert werden? Welche Vorstellungen haben Sie? Gibt es ein Budget? In diesem Schritt bekommen Sie ein erstes Gefühl für den Umfang — und wir für die Bausubstanz.
2. Planung und Angebot
Auf Basis der Besichtigung erstellen wir ein detailliertes Sanierungskonzept mit transparenter Kostenaufstellung. Keine versteckten Posten, keine bösen Überraschungen. Bei Bedarf koordinieren wir Architekten oder Statiker.
3. Genehmigungen und Behördenwege
Nicht jede Sanierung braucht eine Genehmigung — aber manche schon. Grundrissänderungen, Eingriffe in tragende Wände oder Fensterversetzungen sind in Wien baubewilligungspflichtig. In Schutzzonen kommen zusätzliche Auflagen dazu. Wir kennen die Wiener Behördenwege und kümmern uns um die notwendigen Anträge.
4. Umsetzung mit persönlichem Bauleiter
Jetzt geht's los. Ihr persönlicher Bauleiter koordiniert alle Gewerke — vom Abbruch über Elektroinstallation und Sanitärarbeiten bis zu Estrich, Fliesen und Malerei. Sie haben einen einzigen Ansprechpartner und müssen sich um nichts kümmern. Eine Komplettsanierung dauert bei einer durchschnittlichen Wohnung 3 bis 5 Monate.
5. Abnahme und Übergabe
Nach Fertigstellung gehen wir gemeinsam durch die Wohnung. Jedes Detail wird geprüft, bevor Sie die Schlüssel zu Ihrem sanierten Zuhause in die Hand nehmen. Alles aus einer Hand — von der ersten Besichtigung bis zur Übergabe.
Typische Herausforderungen bei der Wohnungssanierung im Altbau
Wer einen Wiener Altbau saniert, muss mit Überraschungen rechnen. Das ist keine Drohung, sondern ehrliche Erfahrung aus hunderten Projekten. Typische Herausforderungen, die wir regelmäßig antreffen:
- Veraltete Elektrik: Zweidraht-Leitungen ohne Schutzleiter, zu wenig Stromkreise, fehlende FI-Schutzschalter. In vielen Altbauten stammt die Elektrik aus den 1960er-Jahren und muss komplett erneuert werden.
- Feuchte Wände und Schimmel: Kondensation an schlecht gedämmten Außenwänden ist in Gründerzeithäusern keine Seltenheit. Hier muss zuerst die Ursache behoben werden, bevor die Oberfläche saniert wird.
- Schadstoffe: Asbest in alten Putzen oder Fliesenkleber, bleihaltige Farben oder PAK im Parkettkleber — bei Gebäuden aus den 1950er- bis 1980er-Jahren ist eine Schadstoffprüfung vor Beginn der Arbeiten dringend empfohlen — und bei Abbruchvorhaben gesetzlich vorgeschrieben.
- Gewerke-Koordination: Bei einer Komplettsanierung arbeiten Elektriker, Installateure, Trockenbauer, Estrichleger, Fliesenleger und Maler zeitlich verzahnt. Ohne professionelle Bauleitung kommt es schnell zu teuren Verzögerungen.
Genau deshalb setzen viele Eigentümer auf einen Generalunternehmer. In unserem Beitrag „10 Fehler bei der Altbau-Renovierung" haben wir die häufigsten Stolperfallen zusammengefasst — damit Sie diese gar nicht erst machen.
Förderungen für Ihre Wohnungssanierung in Wien
Die gute Nachricht: Wien fördert Sanierungen großzügig. Und mit der richtigen Beratung lassen sich oft mehrere Förderungen kombinieren.
- MA 50 — Wiener Wohnbauförderung: Die Stadt Wien fördert über die MA 50 thermische Verbesserungen, den Einbau von Schallschutzfenstern, Heizungs- und Sanitärinstallationen sowie den Dachgeschossausbau mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen.
- Sanierungsoffensive des Bundes: Die Sanierungsoffensive 2026 fördert den Heizungstausch (Kesseltausch) mit Pauschalbeträgen. Die Gesamtförderung beträgt bis zu 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Registrierungen sind möglich, solange Budgetmittel verfügbar sind.
- Wiener Landeszuschuss: Ergänzend zur Bundesförderung gewährt Wien einen Zuschuss von 8.000 Euro für den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme. Bundes- und Landesförderung lassen sich kombinieren.
Wir prüfen bei jedem Projekt, welche Förderungen in Frage kommen, und unterstützen Sie bei der Antragstellung. Das ist bei uns Teil der Leistung, nicht ein kostenpflichtiges Extra.
Wenn Sie einen Dachausbau planen, finden Sie in unserem Beitrag zum Dachausbau in Wien alle wichtigen Details zu Genehmigung und Kosten.
Warum ein Generalunternehmer bei der Wohnungssanierung sinnvoll ist
Bei einer Wohnungssanierung greifen viele Gewerke ineinander: Abbruch, Elektrik, Sanitär, Heizung, Trockenbau, Estrich, Fliesen, Malerei. Wer jedes Gewerk einzeln vergibt, wird schnell zum Vollzeit-Bauleiter — ungeplant und ungewollt.
Als Generalunternehmer übernehmen wir die Koordination aller Arbeiten. Sie bekommen einen verbindlichen Gesamtpreis, einen fixen Zeitplan und einen persönlichen Bauleiter als Ihren einzigen Ansprechpartner. Besonders bei Altbauwohnungen, wo unerwartete Befunde keine Ausnahme, sondern die Regel sind, zahlt sich diese Koordination aus.
Unser Vorteil: Wir haben sowohl Bautechnik als auch Haustechnik im eigenen Haus. Das eliminiert die typischen Schnittstellenprobleme zwischen Baumeister und Installateur, die bei Einzelvergaben für Verzögerungen und Mehrkosten sorgen.
Ihr nächster Schritt: Kostenlose Erstbesichtigung
Sie überlegen, Ihre Wohnung in Wien zu sanieren? Dann lassen Sie uns darüber reden. Wir kommen zu Ihnen, schauen uns die Situation vor Ort an und sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist — und was nicht. Unverbindlich und kostenlos.
Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir freuen uns auf Ihr Projekt.