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Altbauwohnung renovieren? Diese 10 Fehler kosten unnötig Geld und Nerven. Wir zeigen die häufigsten Stolperfallen bei der Altbau-Renovierung in Wien — und wie Sie diese vermeiden.

Altbauwohnung renovieren: 10 Fehler, die Sie vermeiden sollten

Altbauwohnung renovieren: 10 Fehler, die Sie vermeiden sollten

Wer eine Altbauwohnung in Wien renoviert, steht vor einer besonderen Aufgabe. Die Substanz ist oft über hundert Jahre alt, die Leitungen stammen aus einer anderen Zeit, und hinter jeder Wand kann eine Überraschung warten. Das Gute: Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich die meisten Probleme vermeiden.

Wir erleben bei unseren Projekten immer wieder dieselben Fehler — manche davon kosten ein paar Hundert Euro, andere ziehen Monate Verzögerung nach sich. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir die zehn häufigsten Stolperfallen zusammengestellt. Wenn Sie sich gerade mitten in der Planung befinden, lassen Sie sich vorab unverbindlich beraten — das spart am Ende am meisten.

Fehler 1: Ohne Bestandsaufnahme losrenovieren

Der häufigste und teuerste Fehler: Gleich mit dem Abbruch beginnen, ohne den Bestand gründlich zu prüfen. In Wiener Gründerzeithäusern verstecken sich hinter Verkleidungen oft marode Leitungen, feuchte Mauern oder nicht tragfähige Deckenbalken. Wer das erst mitten im Umbau entdeckt, verliert Wochen und Budget.

Eine professionelle Bestandsaufnahme — inklusive Elektrik, Sanitär, Statik und Feuchtigkeit — ist das Um und Auf jeder Altbausanierung. Wir empfehlen: Mindestens einen halben Tag für die Erstbesichtigung einplanen, bevor ein Euro in die Hand genommen wird.

Fehler 2: Am falschen Ende sparen

Natürlich soll eine Renovierung nicht mehr kosten als nötig. Doch wer bei Materialien, Handwerkern oder der Planung spart, zahlt langfristig drauf. Billige Fliesen, die nach zwei Jahren Risse bekommen. Ein Estrich ohne Schallschutz, über den sich die Nachbarn beschweren. Oder ein Anbieter ohne Gewerbeberechtigung, der bei Mängeln nicht mehr erreichbar ist.

Gerade im Altbau lohnt sich Qualität. Eine Komplettsanierung liegt in Wien bei 1.000 bis 1.500 Euro pro Quadratmeter — und das inkludiert solide Arbeit, die Jahrzehnte hält. Holen Sie sich ein transparentes Angebot und vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern auch den Leistungsumfang.

Fehler 3: Elektrik nicht komplett erneuern

In vielen Altbauwohnungen sind noch Zweidraht-Leitungen ohne Schutzleiter verlegt. Der Verteilerkasten ist für eine Handvoll Verbraucher dimensioniert — nicht für Geschirrspüler, Induktionsherd und Klimaanlage gleichzeitig. Wer bei der Renovierung nur neue Steckdosen auf die alte Leitung setzt, riskiert im besten Fall einen ständig auslösenden Sicherungsautomaten, im schlimmsten Fall einen Kabelbrand.

Unsere Empfehlung: Die Elektroinstallation bei einer umfassenden Renovierung komplett erneuern lassen — inklusive neuem Verteiler, FI-Schutzschaltern und ausreichend Stromkreisen. Die Kosten dafür liegen bei einer Altbauwohnung zwischen 8.000 und 20.000 Euro, je nach Größe und Ausstattungswünschen.

Fehler 4: Feuchtigkeitsprobleme übertapezieren

Feuchte Stellen an der Wand einfach überstreichen oder überputzen — das ist keine Sanierung, sondern Kosmetik. Die Feuchtigkeit bleibt im Mauerwerk, der Schimmel kommt zurück, und irgendwann blättert auch die neue Farbe wieder ab. In Wiener Altbauten sind aufsteigende Feuchtigkeit im Erdgeschoß und undichte Außenwände keine Seltenheit.

Bevor die Oberflächen erneuert werden, muss die Ursache der Feuchtigkeit gefunden und behoben werden. Das kann eine fehlende Horizontalsperre sein, ein defektes Fallrohr oder schlicht mangelnde Belüftung. Ein Fachbetrieb für Bauschäden kann die Ursache rasch feststellen.

Fehler 5: Keine Baugenehmigung einholen

Malerei, Bodenverlegung, ein neues Bad — das geht ohne Genehmigung. Aber sobald Sie tragende Wände öffnen, den Grundriss ändern oder Fenster in der Fassade versetzen, brauchen Sie eine Baubewilligung der MA 37 (Baupolizei). In Schutzzonen und bei denkmalgeschützten Gebäuden kommt die MA 19 hinzu.

Wer ohne Bewilligung baut, riskiert eine Baueinstellung und im schlimmsten Fall den Rückbau auf eigene Kosten. Wir klären für unsere Kunden bereits in der Planungsphase, welche Genehmigungen erforderlich sind, und übernehmen die Behördenwege.

Fehler 6: Schadstoffe nicht prüfen lassen

Asbest in Fliesenkleber und Eternitplatten, Blei in alten Wasserleitungen und Farben, PAK im Parkettkleber — in Gebäuden aus den 1950er- bis 1980er-Jahren sind Schadstoffe keine Seltenheit. Wer beim Abbruch ohne Schadstoffprüfung vorgeht, gefährdet die Gesundheit aller Beteiligten und macht sich unter Umständen strafbar.

Eine Schadstoffuntersuchung vor Baubeginn kostet vergleichsweise wenig und gibt Sicherheit. Falls belastete Materialien gefunden werden, darf die Entfernung nur durch zertifizierte Fachfirmen erfolgen. Wir organisieren die Prüfung und koordinieren bei Bedarf die fachgerechte Entsorgung.

Mehr zum Thema lesen Sie in unserem Beitrag „Bauschäden erkennen: Wann muss saniert werden?".

Fehler 7: Alle Gewerke einzeln vergeben

Fliesenleger, Elektriker, Installateur, Maler, Bodenleger — eine Altbausanierung braucht viele Hände. Wer jedes Gewerk einzeln beauftragt, wird schnell zum unbezahlten Bauleiter. Termine abstimmen, Schnittstellen klären, bei Mängeln den Verantwortlichen finden — das kostet enorm viel Zeit und Nerven.

Als Generalunternehmer koordinieren wir bei Flarent alle Gewerke aus einer Hand. Bautechnik und Haustechnik kommen aus demselben Haus, mit einem persönlichen Bauleiter als Ihrem einzigen Ansprechpartner. Das verkürzt die Bauzeit, vermeidet Schnittstellenfehler und gibt Ihnen einen verbindlichen Gesamtpreis. Vereinbaren Sie eine kostenlose Erstbesichtigung, und wir zeigen Ihnen, wie das konkret für Ihr Projekt aussieht.

Fehler 8: Förderungen nicht rechtzeitig beantragen

Wien gehört zu den förderungsfreundlichsten Städten Österreichs, wenn es um Sanierung geht. Die Wiener Wohnbauförderung (MA 50) unterstützt mit Investitionszuschüssen und Annuitätenzuschüssen, die Bundesförderung „Kesseltausch" im Rahmen der Sanierungsoffensive fördert den Heizungstausch mit Pauschalbeträgen. Doch die entscheidende Regel: Die meisten Förderungen müssen vor Baubeginn beantragt werden.

Wer erst nach der Renovierung an die Förderung denkt, geht leer aus. Wir beraten unsere Kunden bereits beim Erstgespräch zu den aktuellen Fördermöglichkeiten und unterstützen bei der Antragstellung — damit kein Geld auf dem Tisch liegen bleibt.

Fehler 9: Unrealistischen Zeitplan aufstellen

„In sechs Wochen ist alles fertig" — diesen Satz hören wir oft. Die Realität: Eine Komplettsanierung einer Altbauwohnung mit 80 bis 120 Quadratmetern dauert 3 bis 5 Monate reine Bauzeit. Dazu kommen 4 bis 8 Wochen Planungsphase und eventuell die Dauer des Behördenverfahrens.

Wer mit einem zu engen Zeitplan kalkuliert, setzt sich selbst unter Druck und trifft übereilte Entscheidungen. Planen Sie außerdem einen Puffer von 15 bis 20 Prozent ein — im Altbau tauchen fast immer Überraschungen auf, die Zeit brauchen. Einen detaillierten Überblick über Kosten und Ablauf finden Sie in unserem Beitrag „Wohnungssanierung Wien: Kosten, Ablauf und Tipps".

Fehler 10: Kastenfenster vorschnell ersetzen

Kastenfenster sind ein Stück Wiener Baugeschichte — und oft besser als ihr Ruf. Viele Eigentümer tauschen sie reflexartig gegen Kunststofffenster, weil sie glauben, das sei die einzige Lösung gegen Zugluft und hohe Heizkosten. Dabei lassen sich Kastenfenster fachgerecht sanieren: neue Dichtungen, moderne Isolierverglasung im Innenflügel und überarbeitete Beschläge bringen die Energieverluste um bis zu 50 Prozent nach unten.

In Schutzzonen ist der Austausch ohnehin oft nicht erlaubt. Und selbst wo er erlaubt ist, geht mit neuen Kunststofffenstern ein Stück Charakter verloren, der den Wiener Altbau so besonders macht. Unsere Empfehlung: Prüfen Sie zuerst die Sanierung — sie ist meist günstiger und bewahrt das Erscheinungsbild Ihres Hauses.

Fazit: Gut geplant ist halb saniert

Eine Altbauwohnung in Wien zu renovieren ist kein Wochenendprojekt — aber mit der richtigen Vorbereitung und einem erfahrenen Partner an Ihrer Seite wird es zu einem Projekt, auf das Sie stolz sein können. Die meisten der hier beschriebenen Fehler haben eine gemeinsame Ursache: zu wenig Planung und zu wenig Fachwissen am Anfang.

Wir bei Flarent begleiten Sie von der ersten Besichtigung bis zur Schlüsselübergabe. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns — das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. So starten Sie Ihre Renovierung auf sicherem Fundament.

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