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Eine thermische Sanierung senkt Ihre Heizkosten um 20 bis 50 Prozent und steigert den Wert Ihrer Immobilie. Wir zeigen, welche Förderungen 2026 in Wien zur Verfügung stehen und wie der Ablauf konkret aussieht.

Thermische Sanierung Wien: Förderungen und Einsparpotenziale 2026

Thermische Sanierung Wien: Förderungen und Einsparpotenziale 2026

Warum die Heizkosten in vielen Wiener Altbauten so hoch sind

Hohe Decken, Flügeltüren und Kastenfenster — der Wiener Altbau hat einen unverwechselbaren Charme. Doch was das Auge erfreut, belastet oft die Geldbörse: Ungedämmte Fassaden, einfach verglaste Fenster und schlecht isolierte Dachböden lassen im Winter die Wärme nach draußen entweichen. Das Ergebnis kennen viele Eigentümer nur zu gut — steigende Heizkostenrechnungen und ungleichmäßig temperierte Räume.

Eine thermische Sanierung setzt genau hier an. Mit gezielten Maßnahmen an der Gebäudehülle lässt sich der Heizenergiebedarf deutlich senken — je nach Ausgangslage um 20 bis 50 Prozent. Das schont nicht nur Ihr Budget, sondern steigert auch den Wert Ihrer Immobilie nachhaltig. Lassen Sie sich von uns unverbindlich beraten — wir besichtigen Ihr Objekt kostenlos und zeigen Ihnen, wo die größten Einsparpotenziale liegen.

Was umfasst eine thermische Sanierung?

Der Begriff „thermische Sanierung" beschreibt alle baulichen Maßnahmen, die den Wärmeschutz eines Gebäudes verbessern. Ziel ist es, die Gebäudehülle so zu optimieren, dass möglichst wenig Heizenergie verloren geht. Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

Fassadendämmung — der größte Hebel

Die Außenwände machen den größten Teil der Gebäudehülle aus und sind damit die Hauptquelle für Wärmeverluste. Mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) oder einer hinterlüfteten Fassade lässt sich der sogenannte U-Wert der Außenwand von typischerweise 1,0 bis 1,5 W/m²K auf unter 0,25 W/m²K senken. Einfach gesagt: Je niedriger der U-Wert, desto weniger Wärme geht durch die Wand verloren.

Bei denkmalgeschützten Gründerzeithäusern in Wien, deren Straßenfassade erhalten bleiben muss, setzen wir auf Innendämmungslösungen. Diese sind bauphysikalisch anspruchsvoller, bewahren aber den historischen Charakter des Hauses.

Fenster- und Türentausch

Alte Einfachverglasungen oder undichte Rahmen sind echte Energiefresser. Moderne Fenster mit Dreifachverglasung und thermisch getrennten Rahmen reduzieren den Wärmeverlust erheblich und verbessern nebenbei den Schallschutz — in den belebten inneren Bezirken Wiens ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Mehr dazu erfahren Sie auch in unserem kommenden Beitrag zum Thema Fenster- und Türentausch bei der Altbausanierung.

Dämmung der obersten Geschossdecke und Kellerdecke

Wärme steigt nach oben — ein ungedämmtes Dach oder eine offene oberste Geschossdecke kann bis zu 30 Prozent der Heizenergie entweichen lassen. Ebenso sorgt eine fehlende Kellerdeckendämmung für kalte Füße im Erdgeschoss. Beide Maßnahmen sind vergleichsweise kostengünstig und zeigen sofort Wirkung.

Förderungen für die thermische Sanierung in Wien 2026

Bund und Stadt Wien unterstützen thermische Sanierungen mit attraktiven Förderprogrammen. Die konkrete Ausgestaltung ändert sich von Jahr zu Jahr — deshalb lohnt es sich, vor jedem Projekt die aktuellen Bedingungen zu prüfen. Wir geben Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten Förderschienen und unterstützen Sie bei der Antragstellung. Sprechen Sie uns an — wir prüfen für Sie, welche Förderungen für Ihr Projekt in Frage kommen.

Sanierungsoffensive des Bundes

Die Sanierungsoffensive ist das zentrale Förderprogramm des Bundes für thermische Sanierungen und den Heizungstausch. Für den Zeitraum 2026 bis 2030 stehen jährlich bis zu 360 Millionen Euro bereit. Der sogenannte Sanierungsbonus fördert Einzelmaßnahmen, Teilsanierungen und umfassende Sanierungen mit Pauschalbeträgen.

Wichtig zu wissen: Die Fördertöpfe sind erfahrungsgemäß rasch ausgeschöpft. Wer eine thermische Sanierung plant, sollte den Förderantrag daher frühzeitig einreichen — idealerweise noch bevor die Bauarbeiten beginnen, da eine Registrierung vor Baubeginn in der Regel Voraussetzung ist.

Wohnbauförderung der Stadt Wien (THEWOSAN)

Zusätzlich zur Bundesförderung bietet die Stadt Wien über die MA 50 eigene Förderungen für die thermisch-energetische Sanierung. Das THEWOSAN-Programm richtet sich vor allem an Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie an Wohnungseigentümergemeinschaften. Je nach erreichtem Energiestandard sind Zuschüsse von 25 bis 35 Prozent der förderbaren Kosten möglich.

Bundes- und Landesförderungen lassen sich in vielen Fällen kombinieren. So können Sie einen erheblichen Teil der Sanierungskosten abdecken. Aktuelle Details zu Förderhöhen und Einreichfristen finden Sie auf den jeweiligen Programmseiten — oder Sie fragen direkt bei uns nach.

Förderung mit Heizungstausch kombinieren

Besonders lohnend wird es, wenn Sie die thermische Sanierung mit einem Heizungstausch verbinden. Der Umstieg von Gas oder Öl auf eine Wärmepumpe, Fernwärme oder Pelletsheizung wird über die Kesseltauschförderung des Bundes mit Pauschalbeträgen unterstützt. In Kombination mit der thermischen Sanierung maximiert sich der Gesamtförderbetrag — und Ihr Gebäude erreicht einen deutlich besseren Energiestandard.

Was kostet eine thermische Sanierung in Wien?

Die Kosten hängen vom Gebäudetyp, dem Zustand der Bausubstanz und dem Umfang der Maßnahmen ab. Als Orientierung:

  • Fassadendämmung (WDVS): 80 bis 150 Euro pro m² Fassadenfläche — inklusive Material und Montage
  • Fenstertausch: 500 bis 1.200 Euro pro Fenster — je nach Material und Verglasung
  • Oberste Geschossdecke dämmen: 30 bis 60 Euro pro m²
  • Kellerdeckendämmung: 25 bis 50 Euro pro m²

Für ein typisches Wiener Einfamilienhaus mit rund 150 m² Wohnfläche liegt eine umfassende thermische Sanierung erfahrungsgemäß bei 25.000 bis 60.000 Euro — vor Abzug der Förderungen. Wir erstellen Ihnen ein transparentes Angebot mit einer detaillierten Aufschlüsselung aller Kosten.

Ablauf einer thermischen Sanierung — Schritt für Schritt

Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, haben wir unseren bewährten Ablauf zusammengefasst:

  • 1. Kostenlose Erstbesichtigung: Wir begutachten Ihr Gebäude vor Ort, identifizieren Schwachstellen und besprechen Ihre Ziele.
  • 2. Sanierungskonzept: Sie erhalten ein individuelles Maßnahmenpaket mit Kosten-Nutzen-Rechnung und Fördermittelübersicht.
  • 3. Förderantrag: Wir unterstützen Sie bei der Einreichung aller relevanten Förderanträge — vor Baubeginn.
  • 4. Umsetzung: Unsere eigenen Fachkräfte führen die Sanierungsarbeiten termingerecht durch. Ihr persönlicher Bauleiter koordiniert alle Gewerke.
  • 5. Abnahme und Dokumentation: Nach Fertigstellung erhalten Sie alle Unterlagen inklusive aktualisiertem Energieausweis.

Das Um und Auf bei einer thermischen Sanierung ist die richtige Reihenfolge: Zuerst wird die Gebäudehülle verbessert, dann die Haustechnik an den reduzierten Energiebedarf angepasst. So vermeiden Sie eine überdimensionierte Heizungsanlage und sparen doppelt.

Thermische Sanierung als Wertsteigerung für Ihre Immobilie

Eine thermische Sanierung ist nicht nur eine Maßnahme gegen hohe Heizkosten — sie ist eine Investition, die sich mehrfach auszahlt. Neben den jährlichen Einsparungen bei den Energiekosten verbessert sich die Energieeffizienzklasse im Energieausweis, was den Marktwert Ihrer Immobilie um geschätzt 5 bis 15 Prozent steigert.

In Kombination mit einer Altbausanierung oder dem Einbau einer Photovoltaikanlage wird Ihre Immobilie rundum zukunftsfit. Mehr dazu lesen Sie auch in unserem Beitrag zur Wohnungssanierung in Wien.

Wir bei Flarent vereinen Bautechnik und Haustechnik unter einem Dach. Das bedeutet für Sie: ein Ansprechpartner, abgestimmte Abläufe und keine Schnittstellenprobleme zwischen Dämmung, Fenstern und Heizungstechnik. Vereinbaren Sie jetzt Ihre kostenlose Erstbesichtigung — gemeinsam machen wir Ihre Immobilie fit für die Zukunft.

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